Prinz William und Harry: Wie eine Kindheitsrivalität die Royal-Familie spaltet
Clara KrausPrinz William und Harry: Wie eine Kindheitsrivalität die Royal-Familie spaltet
Die angespannte Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry hat tiefe Wurzeln, die weit zurückreichen – lange bevor Meghan Markle Teil der Königsfamilie wurde. Wie der Royal-Biograf Christopher Andersen berichtet, begannen die Spannungen zwischen den Brüdern bereits in der Kindheit und haben sich im Laufe der Zeit nur noch verschärft.
Die Rivalität begann früh: Harry soll sich schon damals von seinem älteren Bruder überspielt gefühlt haben. Als Kinder balgten sie sich sogar einmal im Fond eines Autos – ein frühes Zeichen ihrer wettbewerbsgeprägten Dynamik. Später, als sie im Kensington Palace lebten, war Harrys Schlafzimmer deutlich kleiner und weniger luxuriös als das von William – ein Detail, das Harry später in seiner Autobiografie Spare thematisierte.
Schon Jahre bevor Meghan ins Spiel kam, war das Verhältnis der Brüder bereits belastet. Harry hatte das Gefühl, als der weniger wichtige Bruder behandelt zu werden – eine Wahrnehmung, die ihre Beziehung prägte. Die Situation eskalierte, als es zwischen Harry und William zu einem handfesten Streit über ungünstige Presseberichte über Meghans Verhalten kam. Ihre Entfremdung wurde so tief, dass sie seit Jahren kein Wort mehr miteinander wechseln.
Versuche, den Bruch zu kitten, gab es vor allem von Kate Middleton. Sie soll sich mehrfach um eine Versöhnung bemüht haben, selbst bei der Beerdigung von Prinz Philip. Doch alte Vorbehalte blieben bestehen – darunter Williams anfängliche Verärgerung über Harrys Idee für die Invictus Games. Andersens Erkenntnisse stammen aus seinem Buch KATE! Mut, Anmut und Stärke der Frau, die einmal Königin sein wird, in dem er die Dynamiken innerhalb der Königsfamilie analysiert.
Die Beziehung der Brüder bleibt zerrüttet, ohne aktuelle Anzeichen einer Aussöhnung. Ihre langjährigen Konflikte – von kindlichen Ungerechtigkeiten bis zu öffentlichen Streitigkeiten – haben eine tiefe Kluft hinterlassen. Die Königsfamilie muss weiterhin mit den Folgen dieser zerbrochenen Bindung umgehen.






