Düsseldorf verwandelt Industriebrache in modernes Wohnviertel mit Grünflächen
Clara KrausDüsseldorf verwandelt Industriebrache in modernes Wohnviertel mit Grünflächen
Ein neues Wohnprojekt soll ein ehemaliges Industriegebiet in Düsseldorf grundlegend verändern. Das Gelände, das einst für Fabriken vorgesehen war, wird nun Wohnungen, einen Kindergarten und Grünflächen umfassen, um die Wohnungsnot der Stadt zu lindern.
Das Areal liegt hinter dem Amts- und Landgericht und erstreckt sich in Richtung Lierenfeld. Ursprünglich als Industriezone ausgewiesen, werden hier künftig vier Gebäudekomplexe entlang der Mindener Straße entstehen. Die Blöcke sollen bis zu sieben Stockwerke hoch werden.
Das Vorhaben kombiniert private und öffentliche Investitionen: Die Hälfte der Wohnungen wird von Projektentwicklern finanziert, die andere Hälfte gefördert. Ein kleiner Teil – nur zehn Prozent – bleibt der industriellen Nutzung vorbehalten. Der Rest umfasst einen Kindergarten, eine Tiefgarage und öffentlich zugängliche Grünflächen.
Stadtvertreter rechnen mit breiter politischer Unterstützung für die Umwidmung von Industrie- zu Wohnfläche. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmend angespannten Wohnraumsituation in Düsseldorf, wo bezahlbarer Wohnraum knapp wird.
Mit dem Projekt wird ein langjähriges Industriegelände zu einem gemischten Quartier umgestaltet. Die Bewohner erhalten Zugang zu neuen Wohnungen, Betreuungsplätzen und öffentlichen Freiflächen. Angesichts des dringenden Wohnungsbedarfs in der Stadt gilt die Genehmigung als wahrscheinlich.






