03 May 2026, 18:19

Fachkonferenz in Bensberg setzt Zeichen für mehr Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst

Plakat mit Navy-Personal in Uniform vor einem Gebäude, mit dem Text "Navy Medicine Readiness & Training Command Bremerton: Sexual Assault Prevention & Response - Respect, Protect, Empower."

Fachkonferenz in Bensberg setzt Zeichen für mehr Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst

Große Konferenz zu Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst in Bensberg

Vom 24. bis 26. Februar fand in Bensberg eine bedeutende Fachkonferenz zum Thema Arbeitssicherheit für Beschäftigte im öffentlichen Sektor statt. Unter dem Titel „Sicher im öffentlichen Raum: Schutz, Prävention und Perspektiven für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes“ trafen sich rund 120 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen. Die Veranstalter verzeichneten eine hohe Beteiligung und lebhafte Diskussionen während der drei Tage.

Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Grußwort von Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk, der die Notwendigkeit eines offenen Dialogs zwischen den Berufsgruppen betonte. Er hob die Zusammenarbeit als entscheidenden Faktor für die Verbesserung der Sicherheit an Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst hervor.

Auch Justizminister Dr. Benjamin Limbach nahm Stellung und forderte eine gemeinsame Verantwortung beim Schutz der Beschäftigten. In seiner Rede unterstrich er die Bedeutung konkreter Maßnahmen, um die Risiken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vorderster Front zu verringern.

Eine Podiumsdiskussion widmete sich realen Fällen von Gewalt am Arbeitsplatz und den erforderlichen Schutzmaßnahmen. Fachleute wie Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Jochen Grimmelt diskutierten über den Aufbau einer Sicherheitskultur in Organisationen. Sie argumentierten, dass Prävention fester Bestandteil der betrieblichen Richtlinien werden müsse.

In Workshops wurden rechtliche Aspekte, die Meldung von Vorfällen sowie die effektive Umsetzung von Schutzmaßnahmen behandelt. Barbara Havliza und Markus Hartmann leiteten Sessions zu den psychologischen Folgen von Feindseligkeit, Bedrohungen und Hassrede für Beschäftigte. Ihre Diskussionen beleuchteten langfristige Unterstützungssysteme für betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ziel der Veranstaltung war es, Organisationen bei der Entwicklung klarer Strategien zur Gewaltprävention zu unterstützen. Die Teilnehmenden tauschten bewährte Praktiken aus und erörterten Wege, um Sicherheitsprotokolle in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Zum Abschluss lobten die Veranstalter das hohe Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Diskussionen brachten umsetzbare Ideen hervor, um die Arbeitssicherheit im öffentlichen Sektor zu verbessern. In weiteren Schritten soll es nun darum gehen, die Vorschläge in praktische Richtlinien für Organisationen umzuwandeln.

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