Zoll Aachen entdeckt Mindestlohnverstöße bei Taxi- und Mietwagenfahrern
Zoll Aachen deckt mögliche Lohn- und Beschäftigungsverstöße in Taxi- und Mietwagenbranche auf
Bei einer Routinekontrolle am 15. Mai 2025 hat der Zoll Aachen Hinweise auf mögliche Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften im örtlichen Taxi- und Mietwagengewerbe entdeckt. Beamte fanden Anzeichen dafür, dass einige Beschäftigte nicht den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Zudem gab es Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Sozialversicherungspflicht sowie abgelaufener Genehmigungen.
Die Überprüfung wurde von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchgeführt. Dabei wurden 21 Mitarbeiter zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. In 12 Fällen deutete sich an, dass der Mindestlohn nicht eingehalten wurde. Außerdem stellten die Ermittler fest, dass zwei Fahrer mit abgelaufenen Personenbeförderungslizenzen unterwegs waren.
Der Zoll kontrolliert die Taxi- und Mietwagenbranche regelmäßig auf illegale Praktiken wie Lohnunterschreitung, Schwarzarbeit und die unrechtmäßige Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern. Auch bei der aktuellen Aktion ergaben sich Hinweise, dass einige Mitarbeiter nicht korrekt bei der Sozialversicherung gemeldet sein könnten.
Das Hauptzollamt Aachen prüft nun die Geschäftsunterlagen der betroffenen Unternehmen. Sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen, drohen den Firmen empfindliche Geldstrafen.
Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Probleme bei der Einhaltung von Vorschriften in diesem Sektor. Die Behörden werden die Unterlagen weiter auswerten, um zu entscheiden, ob Bußgelder oder weitere Maßnahmen erforderlich sind. Die endgültige Bewertung hängt von den im Rahmen der Ermittlungen gesammelten Beweisen ab.






