07 June 2026, 18:12

VRR revolutioniert Regionalverkehr im Bergischen Städtedreieck bis 2028

Grüne: Forderungen zum Nahverkehrsplan des VRR

VRR revolutioniert Regionalverkehr im Bergischen Städtedreieck bis 2028

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stellt Pläne für verbesserten Regionalverkehr im Bergischen Städtedreieck vor

Bis 2028 soll der Schienenverkehr im Bergischen Städtedreieck deutlich modernisiert werden: Wichtige Strecken werden auf batteriebetriebene Züge umgestellt, neue Haltepunkte entstehen, und ein ausgebautes Busnetz soll die Anbindung verbessern. Die Maßnahmen sind auch im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal geplant, die mit dichteren Taktungen und besseren Verkehrsverbindungen einhergehen wird.

Die Linien S7 und RE47, die das Bergische Städtedreieck bedienen, werden bis Ende 2028 auf batterieelektrische Triebzüge (BEMU) umgestellt. Damit unterstützt der VRR sein Ziel, den Schienenverkehr bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig zu dekabonisieren. Gleichzeitig entstehen bis zu diesem Zeitpunkt neue SPNV-Halte in Meigen und Honsberg, was die Erreichbarkeit für Fahrgäste in der Region deutlich verbessert.

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Darüber hinaus geht der VRR gegen die wiederkehrenden Verspätungen und Ausfälle auf den Linien RE7 und RB48 vor. Drei mögliche Fahrplananpassungen für die RE47 und S7 werden derzeit geprüft, um Fahrzeiten und Anschlüsse besser aufeinander abzustimmen. Falls Züge ausfallen, sorgt ein barrierefreier Schienenersatzverkehr (SEV) dafür, dass Reisende dennoch ihr Ziel erreichen.

Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal: Mehr Züge und bessere Anbindung Im Vorfeld der Bundesgartenschau 2031 wird der Verkehr zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid deutlich ausgebaut – mit häufigeren Verbindungen und zusätzlichen Direktverbindungen aus Köln und Düsseldorf während der Veranstaltung. Doch nicht nur die Schiene steht im Fokus: Der VRR plant zudem neue Express-Buslinien (X-Bus) und ein erweitertes regionales Busnetz, um die Mobilität in der gesamten Region zu stärken.

Zusätzlich laufen Machbarkeitsstudien zur Wiederinbetriebnahme der Balkantrasse und weiterer stillgelegter Strecken. Diese Projekte sollen ein sichereres, saubereres und barriereärmeres Verkehrsnetz schaffen – mit weniger Kriminalitätsrisiken und insgesamt besseren Reisebedingungen für Fahrgäste.

Fazit: Modernisierung für mehr Komfort und Nachhaltigkeit Die geplanten Verbesserungen bringen sauberere, häufigere und zuverlässigere Verkehrsverbindungen ins Bergische Städtedreieck. Batteriezüge, neue Haltepunkte und ein optimiertes Busnetz werden den Nahverkehr noch vor der Wuppertaler Gartenschau 2031 grundlegend verändern. Zudem sorgt der VRR mit Ersatzkonzepten dafür, dass Fahrgäste auch bei Störungen auf verlässliche Alternativen zurückgreifen können.

Quelle