23 April 2026, 02:12

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die Polizei NRW – eine Ära endet

Rahmenurkunde der Vereinigten Staaten Luftstreitkräfte mit blauem Rand, mit einem Schild-Logo mit einem zentralen Stern, Lorbeerkranz und einer schwarzen 'Ruhestand'-Bannerschrift.

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die Polizei NRW – eine Ära endet

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Karriere, die der Modernisierung der Polizeiarbeit in Nordrhein-Westfalen gewidmet war. Das LZPD NRW, das mit rund 1.800 Beschäftigten an Standorten in Duisburg und zehn weiteren Orten vertreten ist, spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Polizeiarbeit im gesamten Bundesland.

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Roosen übernahm 2020 die Leitung des LZPD NRW, wo nur ein Drittel der Mitarbeiter:innen beamtete Polizeikräfte sind. Die Behörde vereint über 40 Berufe – von IT-Expert:innen bis hin zu Logistiker:innen. Seine Expertise im Bereich Technologie reicht bis ins Jahr 2000 zurück, als er seinen Schwerpunkt auf digitale Systeme innerhalb der Polizei legte.

Bevor er das LZPD leitete, verantwortete er bundesweite IT-Projekte, beriet das Innenministerium und strukturierte die zentrale Polizeitechnik neu. Seine Arbeit trug zu effizienteren Abläufen bei und brachte ihm Anerkennung ein – Innenminister Herbert Reul bezeichnete ihn als die "richtige Person für die Aufgabe". Der Leitspruch des LZPD – "Kein Einsatz ohne uns" – unterstreicht die Bedeutung der Behörde für den Polizeialltag.

Auf seine Pensionierung angemerkt, sagte Roosen, er freue sich darauf, morgens die Verkehrsnachrichten zu hören, ohne sich Gedanken über Umleitungen im Dienst machen zu müssen. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Astrid Ohde kommissarisch die Leitung. Die künftige Strategie des LZPD wird die Polizeiarbeit in NRW noch über Jahrzehnte prägen.

Roosens Ruhestand hinterlässt eine spürbare Lücke in der Führung des LZPD NRW. Seine jahrzehntelange Erfahrung, insbesondere im Bereich der Polizeitechnik, hat bleibende Spuren in der Behörde hinterlassen. Die Suche nach einer Nachfolge wird entscheiden, wie das Amt die Polizei in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren weiter unterstützen wird.

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