SPD drängt auf schnelle Entscheidung für den Alten Bahnhof – oder drohen Millionenverluste
Clara KrausSPD drängt auf schnelle Entscheidung für den Alten Bahnhof – oder drohen Millionenverluste
SPD-Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz drängt auf zügige Entscheidungen zur Zukunft des Alten Bahnhofs. Sie fordert die sofortige Einleitung eines Bieterverfahrens und warnt, dass weitere Verzögerungen finanzielle und städtebauliche Rückschläge mit sich bringen würden. Ihr Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über Sanierungskosten und die Rolle der Stadt in dem Projekt.
Preuß-Buchholz kritisiert die aktuelle Blockade bei der Sanierung des Alten Bahnhofs scharf. Als Hauptgrund für die hohen Kosten nennt sie ungeeignete Lüftungskomponenten. Ein direkter Betrieb des Gebäudes durch die Stadt, so ihre Argumentation, wäre auf Dauer zu teuer.
Ihre Lösung sieht vor, das Ausschreibungsverfahren ohne weiteren Aufschub zu starten. Die SPD-Fraktion hat einen Änderungsantrag eingebracht, der der Stadt ein Vorkaufsrecht sichert und einen klaren Starttermin für den Betrieb festlegt. Preuß-Buchholz ist überzeugt, dass dieser Ansatz nicht nur den Bahnhof, sondern auch den angrenzenden Südpark wiederbeleben könnte.
Gleichzeitig wies sie Forderungen zurück, den Bahnhof zur politischen Spielwiese zu machen. Stattdessen plädierte sie für eine Zusammenarbeit aller Fraktionen. Jedes weitere Zögern, warnte sie, würde zu steigenden Instandhaltungskosten, Stillstand im Südpark und einem Verlust an Investoreninteresse führen.
Mit ihrem Änderungsantrag will die SPD die Entscheidungsprozesse beschleunigen und die Position der Stadt im Projekt stärken. Bei Annahme könnte das Bieterverfahren kurzfristig beginnen – was die finanzielle Belastung verringern und die Entwicklung vorantreiben würde. Das Ergebnis wird entscheiden, ob der Alte Bahnhof und der Südpark vorankommen oder weitere Verzögerungen erleben.






