Solinger Symposium setzt neue Impulse für die Intensivmedizin nach der Pandemie
Lotta WagnerSolinger Symposium setzt neue Impulse für die Intensivmedizin nach der Pandemie
16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin in Solingen
In Solingen fand kürzlich das 16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin statt – ein Comeback der langjährigen Tradition nach der pandemiebedingten Pause. Die Veranstaltung vereinte führende Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland, um über zentrale Entwicklungen in der Intensivmedizin zu diskutieren.
Unter der Leitung von Professor Thomas Standl, dem Chefarzt der Klinik, wurden Fachleute eingeladen, ihr Wissen zu teilen. Im Museum Kunstmuseum Solingen drehten sich die Gespräche vor allem um die Lehren und Fortschritte der Intensivmedizin während der COVID-19-Pandemie.
Thematisch stand eine breite Palette an brisanten Fragen im Fokus: von Übertherapie auf Intensivstationen über Triage-Entscheidungen und Beatmungsstrategien bis hin zur extrakorporalen Oxygenierung. Zudem wurden Schmerzmanagement, die Erkennung von Delirien und interdisziplinäre Behandlungsansätze behandelt.
Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) stellte ein neues Konzept vor: „Kinder als Besucher auf Intensivstationen“. Zur Unterstützung dieser Initiative gab die DIVI eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit in Auftrag. Ziel des Symposiums war es, praxisnahe und berufsübergreifende Impulse für den klinischen Alltag zu liefern.
Mit der Veranstaltung lebte eine vor der Pandemie etablierte Tradition wieder auf – als Plattform für den fachlichen Austausch. Das neue DIVI-Konzept und die wissenschaftliche Auswertung dürften künftige Standards in der Intensivmedizin prägen. Die konkreten Erkenntnisse aus dem Symposium sollen dazu beitragen, die Patientenversorgung in den Krankenhäusern weiter zu verbessern.






