Solingen diskutiert über die Rettung des Ittertaler Freizeitzentrums und seiner Arbeitsplätze
Clara KrausSolingen diskutiert über die Rettung des Ittertaler Freizeitzentrums und seiner Arbeitsplätze
Die Zukunft des Solinger Freizeitkomplexes Ittertal steht auf dem Prüfstand
Angesichts wachsender finanzieller Belastungen wird über die Zukunft des Ittertaler Freizeitzentrums diskutiert. Lokale Politiker setzen sich dafür ein, Arbeitsplätze und Freizeitangebote am Standort zu erhalten, zu dem ein Freibad und eine Eisbahn gehören. Die Insolvenz eines wichtigen gemeinnützigen Trägers hat die Debatte zusätzlich beschleunigt.
Die Neue Arbeit Ittertal gGmbH, die Menschen mit eingeschränkten Berufsaussichten unterstützt, hat Insolvenzverfahren eingeleitet. Betroffen ist derzeit nur dieser Teil des Ittertal-Komplexes. Gleichzeitig kämpft die Stadt Solingen mit übergeordneten Haushaltsproblemen, die auch Einrichtungen wie das kommunale Jobcenter treffen könnten.
SPD-Fraktionsvize Ernst Lauterjung betont die Bedeutung der Freizeitangebote im Ittertal für die Bevölkerung. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Ingo Schäfer wirbt er beim Finanzministerium dafür, Kürzungen zu vermeiden, die den sozialen Arbeitsmarkt gefährden könnten. Schäfer hat bereits sechs Millionen Euro an Bundesmitteln für die Sanierung des Freibads gesichert.
Im Mittelpunkt der weiteren Gespräche steht nun die Neuausrichtung des gesamten Ittertal-Geländes sowie die langfristige Finanzierung der Freizeiteinrichtungen. Die SPD-Ratsfraktion plant, mit dem Förderverein Ittertal und der Stadtverwaltung eine nachhaltige Lösung zu erarbeiten.
Die Insolvenz der Neue Arbeit Ittertal gGmbH hat Initiativen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und Freizeitangeboten ausgelöst. Da bereits Bundesgelder für die Modernisierung des Freibads bewilligt wurden, rückt nun die Zukunft des gesamten Komplexes in den Fokus. Ein endgültiger Plan hängt von der Zusammenarbeit zwischen lokalen Verantwortlichen, der Stadt und dem Förderverein ab.






