06 June 2026, 16:10

Solingen-Burg kämpft mit Verkehrsproblemen und mangelnder Sauberkeit – IHK sucht Lösungen

IHK: Ortsansässige Unternehmer kritisieren irreführende A1-Schilder

Solingen-Burg kämpft mit Verkehrsproblemen und mangelnder Sauberkeit – IHK sucht Lösungen

Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) diskutiert mit Unternehmen über drängende Probleme in Solingen-Burg/Höhscheid

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat kürzlich in Solingens Stadtteil Burg/Höhscheid zu einem Bezirksdialog eingeladen. Rund 20 lokale Unternehmer trafen sich, um über aktuelle Herausforderungen in der Region zu sprechen – mit Verkehr und Sauberkeit an der Spitze der Sorgenliste.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen irreführende Verkehrsschilder entlang der Autobahn A1. Diese suggerierten Autofahrern, dass die Ausfahrt Burg vollständig gesperrt sei, was den Eindruck erweckte, das Gebiet sei nicht erreichbar. Die IHK kündigte an, sich des Themas anzunehmen und Gespräche mit den zuständigen Behörden aufnehmen zu wollen.

Zudem kritisierten die Unternehmer die langwierigen Brückenbauarbeiten über der A1, die zu erheblichen Umleitungen zwingen. Die Baustelle führe zu einem spürbaren Rückgang von Touristen aus Wermelskirchen und belaste so den lokalen Handel zusätzlich.

Neben den Verkehrsproblemen bemängelten die Teilnehmer die mangelnde Straßenreinigung in Solingen-Burg. Ein weiterer Ärgernis war die Entfernung von Mülleimern entlang der Wanderwege an der Wupper. Ohne private Initiativen sammle sich der Abfall an und verschlechtere das Erscheinungsbild der Gegend.

Für die IHK nahmen Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der Politikberater Jasper Rust und der Juniorenkammer-Vertreter Christian Kern teil. Zwar wurden Fortschritte bei der Verkehrslenkung anerkannt, doch betonten die Teilnehmer, dass zentrale Probleme weiterhin ungelöst seien.

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Die IHK hat sich verpflichtet, die irreführenden Schilder zu thematisieren und auf Gespräche mit den Verkehrsbehörden zu drängen. Gleichzeitig kämpfen die Unternehmer weiter mit den Folgen der Baustellen, sinkenden Touristenzahlen und den Sauberkeitsdefiziten im Viertel. Ob die Anliegen bald konkrete Lösungen finden, wird von den nächsten Schritten der Kammer abhängen.

Quelle