Solingen bekennt Farbe: Kippa-Tag feiert Solidarität und Erinnerungskultur
Sophia KellerSolingen bekennt Farbe: Kippa-Tag feiert Solidarität und Erinnerungskultur
Solingen feiert am Dienstag, den 29. August, um 17:00 Uhr vor dem Rathaus den 6. jährlichen Kippa-Tag. Die Veranstaltung ist Teil der fortlaufenden Kampagne der Stadt gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz – die erste Auflage fand 2018 statt.
Die Zeremonie beginnt am Walter-Scheel-Platz, wo Oberbürgermeister Tim Kurzbach eine Ansprache an die Anwesenden richten wird. In seiner Rede wird er Solingens Haltung gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung bekräftigen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Geigerin Franca Lippert.
Teilnehmende – insbesondere Männer – sind eingeladen, als Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft eine Kippa zu tragen. Vor Ort werden Kippot für alle bereitgestellt, die mitmachen möchten. Erwartet werden zudem fünf Gäste aus Solingens israelischer Partnerstadt Ness Ziona.
Um 19:00 Uhr folgt im Zentrum für verfolgte Künste ein Vortrag über die Gründung des Staates Israel, der die Eröffnung der Ausstellung 1948 einleitet. Die Schau wird vom selben Haus organisiert. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Solingen, der Jüdischen Gemeinde Bergisches Land und der Solingen-Ness-Ziona-Freundschaftsgesellschaft.
Seit 2018 findet der Kippa-Tag jährlich statt und setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen gegen Hass. Das diesjährige Programm umfasst Reden, Livemusik und eine Ausstellungseröffnung – und unterstreicht damit Solingens Engagement für Toleranz und Erinnerungskultur.






