03 May 2026, 16:15

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau im Rheinland

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Panelen, umgeben von Bäumen, Gras, Wasser und einer nahen Bahnlinie.

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligem Tagebau im Rheinland

RWE baut seine Erneuerbaren-Energien-Aktivitäten im rheinischen Braunkohlerevier aus. Der Konzern plant den Bau mehrerer neuer Solarparks mit einer Gesamtleistung von 86,5 Megawatt. Die Anlagen entstehen auf rekultivierten Flächen in der Nähe der Autobahn A44n, zwischen Bedburg und Jüchen.

Die neuen Solarkraftwerke werden auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Garzweiler errichtet – aufgeteilt östlich und westlich der A44n. RWE will sie an die bestehende Netzinfrastruktur der Grube anbinden, um die Entwicklung zu beschleunigen. Bei planmäßigem Verlauf sollen die Solarparks noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Das Vorhaben ist Teil eines größeren Ziels: RWE strebt an, in der Region mindestens 500 Megawatt neue Solar- und Windkraftkapazitäten aufzubauen. Bereits jetzt hat das Unternehmen sieben Solarparks in der Nähe errichtet, vier davon mit Batteriespeichern. Zudem ist eine Demonstrationsanlage in Betrieb, die Agrar-Photovoltaik testet – also die Kombination von Landwirtschaft und Solarstromerzeugung.

Für künftige Projekte wird RWE vorrangig Standorte entlang von Autobahnen prüfen. Solche Flächen erhalten oft schneller Genehmigungen und stoßen auf weniger öffentlichen Widerstand. Der Schritt folgt einer aktuellen regulatorischen Entscheidung in Deutschland, wonach Netzbetreiber Kunden nicht mehr über die volle Einspeisevergütung für Solarstrom informieren müssen.

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Die Erweiterung um 86,5 Megawatt stärkt RWEs Portfolio an Erneuerbaren Energien im Rheinland. Durch die Nachnutzung ehemaliger Bergbauflächen und bestehender Netzanschlüsse erwartet das Unternehmen einen reibungsloseren Ausbau. Nach Fertigstellung werden die Projekte zur wachsenden Solarkapazität Deutschlands beitragen.

Quelle