Rot-Weiss Essen jagt Mittelfeld-Talent Civeja – doch der träumt von der 2. Liga
Lotta WagnerRot-Weiss Essen jagt Mittelfeld-Talent Civeja – doch der träumt von der 2. Liga
Rot-Weiss Essen rüstet im Mittelfeld auf – und hat Tim Civeja im Visier
Rot-Weiss Essen unternimmt Schritte, um sein Mittelfeld zu verstärken. Der aktuell viertplatzierte Drittligist hat den 24-jährigen Tim Civeja vom 1. FC Saarbrücken ins Auge gefasst. Der Mittelfeldspieler zögert jedoch noch – in der Hoffnung auf Angebote aus höheren Ligen.
Die Bemühungen um Civeja fallen in eine Phase, in der auch Spekulationen um Essens Leistungsträger Tom Moustier zunehmen. Der 25-Jährige hat das Interesse ausländischer Vereine geweckt.
Civeja ist in dieser Saison eine feste Größe bei Saarbrücken: In 18 von 19 Ligaspielen stand er auf dem Platz, erzielte ein Tor und bereitete fünf Treffer vor – damit zählt er zu den konstantesten Akteuren des Teams. Sein Vertrag läuft zwar noch bis Sommer 2026, doch bereits im kommenden Jahr könnte er ablösefrei wechseln. Laut Berichten wartet er auf Chancen in der 2. Bundesliga.
Für Rot-Weiss Essen wäre Civeja eine mögliche Lösung – sei es als Ersatz oder Verstärkung, besonders vor dem Hintergrund der ungewissen Zukunft von Tom Moustier. Der 25-Jährige ist eine Schlüsselfigur in Essen: 17 von 19 Spielen bestritt er in dieser Saison, steuerte drei Tore und drei Vorlagen bei. Sein Vertrag bindet ihn zwar bis 2027 an den Verein, doch Interesse aus dem Ausland – vor allem aus Portugal und Italien – lässt seine Zukunft offen erscheinen. Bisher hat Civeja einen sofortigen Wechsel zu Essen abgelehnt. Der Klub bleibt dennoch dran, doch der Spieler scheint auf einen Aufstieg in die zweite Liga zu setzen, statt einen seitlichen Wechsel innerhalb der Drittklassigkeit anzustreben.
Essen zeigt mit dem Interesse an Civeja seinen Ehrgeiz, sich vor einem möglichen Aufstiegskampf zu verstärken. Sollte der Mittelfeldspieler jedoch auf Angebote aus der 2. Bundesliga warten, könnte der Verein nach Alternativen suchen müssen. Gleichzeitig sorgt die Situation um Moustier für zusätzliche Unsicherheit in der Planung für die nächste Saison.