Rekordstaus 2023: Warum deutsche Autobahnen immer öfter zum Stillstand kommen
Clara KrausRekordstaus 2023: Warum deutsche Autobahnen immer öfter zum Stillstand kommen
Staus auf deutschen Autobahnen nahmen 2023 stark zu – Verzögerungen stiegen deutlich im Vergleich zum Vorjahr
Der längste gemessene Stau erstreckte sich im Januar auf 56 Kilometer auf der A61 bei Mönchengladbach. Insgesamt verschärfte sich die Staulage im Laufe des Jahres kontinuierlich.
Die Gesamtverzögerungen durch Verkehrsbehinderungen erreichten 2023 rund 427.000 Stunden – ein Anstieg von fast 30 Prozent gegenüber 2022. Trotz dieses Zuwachses blieb die Staubelastung unter dem Niveau von 2019, als es etwa 521.000 Stunden Stau gab. Allerdings übertraf allein der August 2023 die Stauwerte des August 2019.
Am stärksten betroffen war die A3, gefolgt von der A8 und der A10. Nordrhein-Westfalen verzeichnete fast 34 Prozent aller Staus. Die staureichsten Wochentage waren Mittwoch und Donnerstag, an denen es jeweils durchschnittlich rund 1.500 Stunden Stau gab.
Die Einführung des Deutschland-Tickets im Mai 2023 brachte kaum Entlastung im Berufsverkehr. Die Staus nahmen weiter zu und erreichten im Juli, August und September ihren Höhepunkt.
Verkehrsverzögerungen 2023 deutlich höher als 2022 Die A3, A8 und A10 blieben die am stärksten belasteten Strecken, während Nordrhein-Westfalen den höchsten Stauanteil aufwies. Die Daten zeigen einen klaren Anstieg der Verkehrsbelastung, insbesondere in den Sommermonaten.






