Polizei Viersen schlägt an Ostern gegen Raser und Tuning-Fans zu
Polizei in Viersen geht über Ostern gegen Rasen und illegale Fahrzeugumbauten vor
Die Polizei in Viersen hat über das Osterwochenende gezielt gegen überhöhte Geschwindigkeit und illegale Fahrzeugveränderungen vorgegangen. An der Aktion waren Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet sowie internationale Partner beteiligt. Während die Mehrheit der Autofahrer sich an die Regeln hielt, mussten einige wegen gefährlichen Verhaltens mit harten Konsequenzen rechnen.
Am Karfreitag beteiligte sich die Polizei Viersen an einer grenzüberschreitenden Kontrollaktion. Die Beamten konzentrierten sich auf Raser, rücksichtslose Fahrer und Fahrzeuge mit unzulässigen technischen Veränderungen. Sowohl uniformierte als auch zivil gekleidete Streifen nutzten Streifenwagen und Geschwindigkeitsmessgeräte im gesamten Kreisgebiet.
Bei Hunderten von Kontrollen wurden 199 Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Weitere 14 begingen andere Verkehrsverstöße. Insgesamt mussten 60 Autofahrer Bußgelder zahlen, zwei verloren ihren Führerschein.
Ein besonders schwerwiegender Fall ereignete sich in Nettetal-Leuth, wo ein Fahrer in einer 70er-Zone mit 162 km/h geblitzt wurde. Dies zog ein hohes Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot nach sich. Zudem wurde ein Fahrzeug beschlagnahmt, nachdem die Beamten nicht genehmigte technische Veränderungen festgestellt hatten. Das Auto muss nun von einem Sachverständigen vollständig überprüft werden.
Die Aktion zeigte sowohl vorbildliches Fahrverhalten als auch extreme Verstöße. Während sich die Mehrheit an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt, mussten einige Fahrer mit Strafen, Fahrverboten oder der Beschlagnahmung ihres Fahrzeugs rechnen. Die Behörden betonten, dass weitere Kontrollen folgen werden, um die Verkehrssicherheit konsequent durchzusetzen.






