Polizei Siegen schlägt gegen illegale Autotreffen und Raser zu
Polizei Siegen-Wittgenstein geht gegen illegale Autotreffen und gefährliches Fahren vor
Am vergangenen Freitagabend hat die Polizei in Siegen-Wittgenstein mit einer großangelegten Kontrolle gegen illegale Autotreffen und rücksichtsloses Fahren durchgegriffen. Im Fokus standen bekannte Treffpunkte der Tuning- und Poser-Szene. Die Beamten ahndeten zahlreiche Verstöße mit Bußgeldern und weiteren Sanktionen. Zudem wurden im Rahmen der Maßnahmen Hunderte von Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert.
Die Aktion fand am 30. Mai 2025 an verschiedenen Orten statt, darunter Geisweid unter der Hüttentalstraße (HTS), der Obi-Parkplatz in Weidenau sowie innerstädtische Straßenabschnitte. Allein auf der HTS Richtung Kreuztal erwischten die Beamten über 200 Raser. Mehr als 130 Fahrer erhielten Verwarnungsgelder, bei über 70 Fällen leiteten die Behörden weitere Verfahren ein.
Besonders ins Auge fiel ein weißer Nissan mit manipuliertem Auspuff, der durch extrem laute Geräusche auffiel. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer einen sogenannten „db-Killer“ aus dem Schalldämpfer entfernt hatte – ein klarer Verstoß gegen Lärmschutzbestimmungen. Insgesamt deckten die Beamten bei diesem Fahrzeug elf Verstöße auf, woraufhin die Zulassung entzogen wurde.
Im Laufe der Kontrollen führten die Einsatzkräfte über 25 Gespräche mit Mitgliedern der Szene. Daraus resultierten zusätzliche Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, eine Strafanzeige sowie mehrere Verwarnungsgelder. Drei Autofahrer müssen aufgrund der Schwere ihrer Verstöße mit einem vorübergehenden Fahrverbot rechnen.
Die Polizei betont erneut ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber rücksichtslosem Fahrverhalten bei solchen Treffen. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Bußgeldern, Führerscheinentzug oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bei Fragen kann sich die Bevölkerung an die Polizei Siegen-Wittgenstein wenden – per Telefon, E-Mail oder über die offizielle Website.






