Polizei durchsucht illegale Spielstätten in Bielefeld und findet Waffen sowie Bargeld
Sophia KellerPolizei durchsucht illegale Spielstätten in Bielefeld und findet Waffen sowie Bargeld
Die Polizei in Bielefeld hat zwei Räumlichkeiten durchsucht, die im Verdacht stehen, illegale Glücksspielaktivitäten beherbergt zu haben. Gegen einen 55-jährigen Mann aus der Stadt wird nun wegen des Betriebs der Spielstätten ermittelt; die Untersuchungen gegen weitere Verdächtige laufen noch.
Die Aktion fand am 27. Mai 2026 statt, nachdem die Behörden illegales Glücksspiel an beiden Standorten bestätigt hatten. Die Beamten beschlagnahmten drei nicht lizenzierte Spielautomaten, ein Wettterminal sowie umfangreiche Ausrüstung für Tischspiele.
Bei der Durchsuchung wurde zudem eine beträchtliche Bargeldsumme – laut Angaben im hohen vierstelligen Bereich – sichergestellt. Die Ermittler fanden außerdem eine nicht zugelassene Schusswaffe, die mit dem Prüfsiegel der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) versehen war, sowie ein LED-Polizeikennzeichen, das für den Einsatz an Fahrzeugen bestimmt war.
Der 55-jährige Beschuldigte aus Bielefeld wird wegen mehrerer Straftaten ermittelt, darunter Verstöße gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz sowie die Organisation illegalen Glücksspiels.
Der Einsatz hat mutmaßliche illegale Glücksspielaktivitäten in der Region unterbunden. Die Behörden prüfen weiterhin mögliche Verbindungen zu weiteren Beteiligten. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter Bargeld, Waffen und Spielgeräte – dienen als Beweismaterial im laufenden Verfahren.






