Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Konsequenzen
Clara KrausPolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Konsequenzen
Die Dortmunder Polizei hat in dieser Woche an mehreren weiterführenden Schulen Kontrollen durchgeführt. Die Aktion zielte auf die unsachgemäße Nutzung von E-Scootern und E-Bikes zwischen 7 und 9 Uhr morgens ab. Beamte stellten dabei mehrere Verstöße fest – sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Erwachsenen.
Am häufigsten wurde gegen das Verbot verstoßen, mit E-Scootern auf Gehwegen zu fahren. Zudem ahndete die Polizei Park- und Gurtverstöße in der Nähe von Schulen, darunter einen Fall, in dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war. Ein Fahrer verlor den Führerschein, nachdem er unter Drogeneinfluss einen E-Scooter gegen die Fahrtrichtung genutzt hatte.
Fünf E-Scooter wurden an der Immanuel-Kant-Gesamtschule und der Max-Born-Realschule von Kindern unter 14 Jahren beschlagnahmt. Zudem wurden zwei Personen mehrfach dabei erwischt, wie sie sich einen einzigen E-Scooter teilten. In sechs Fällen wurden Strafanzeigen wegen fehlender Pflichtversicherung erstattet.
Ein 12-jähriger Junge wurde angehalten, weil er ein E-Bike mit Gasgriff fuhr – was den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht. An vier Schulen fanden gezielte Kontrollen statt, während eine fünfte Schule präventive Maßnahmen in den Vordergrund stellte. Die Polizei wies darauf hin, dass E-Scooter Radwege oder, falls diese nicht vorhanden sind, die Fahrbahn nutzen müssen.
Die Aktion führte zu Beschlagnahmungen, Bußgeldern und Strafanzeigen. Die Behörden betonten die Notwendigkeit einer korrekten Nutzung von E-Scootern und der Einhaltung der Verkehrsregeln. Schulen und Polizei arbeiten weiterhin eng zusammen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.






