"POLDI"-Doku zeigt Podolskis Leben zwischen Fußball, Familie und Humor
Sophia Keller"POLDI"-Doku zeigt Podolskis Leben zwischen Fußball, Familie und Humor
Neuer Dokumentarfilm POLDI – Ein intimer Blick auf Lukas Podolski
Der neue Dokumentarfilm POLDI gewährt seltene Einblicke in das Leben von Lukas Podolski, dem ehemaligen Nationalspieler, der heute für Górnik Zabrze in Polen aufläuft. Der Film geht über seine Fußballkarriere hinaus und konzentriert sich stattdessen auf persönliche Herausforderungen, familiäre Bindungen und unternehmerische Projekte – stets durchzogen von seinem markanten Humor.
Die Dokumentation beginnt mit Podolskis bescheidenen Anfängen, als sein Vater sich noch an den Tag erinnert, an dem sein Sohn plötzlich einen Audi vor dem Elternhaus parkte. Szenen wie seine Mutter, die ihm ein Schnitzel in Margarine brät, verleihen dem Film Wärme und Authentizität. Anders als viele Sportdokus verzichtet POLDI auf Verklärung und zeichnet stattdessen ein ehrliches, oft heiteres Porträt des Spielers.
Fußball bleibt zentral für Podolskis Identität, doch der Film beleuchtet auch sein Leben als Unternehmer und Familienmensch. Gleichzeitig fängt er seine inneren Konflikte ein, etwa die noch ausstehende Entscheidung über sein Karriereende. Sein berühmter Leitspruch „Et kütt, wie et kütt“ – sinngemäß „Es wird schon irgendwie werden“ – spiegelt seine entspannte Haltung gegenüber den Unwägbarkeiten des Lebens wider.
Obwohl der Film Podolskis Aufstieg von bescheidenen Verhältnissen zum Profifußballer streift, vertieft er keinen einzelnen Aspekt zu sehr. Stattdessen entsteht ein breites, aber fesselndes Bild eines Mannes, der Ruhm, Familie und Zukunft unter einen Hut bringt.
Am Ende vermittelt die Dokumentation ein klareres Bild von Podolskis Leben abseits des Platzes: seine aktive Karriere in Polen, seine Geschäftsinteressen und die engen Beziehungen, die ihn erden. Für Fans wie Neulinge bietet POLDI einen unterhaltsamen, aber ungeschönten Blick auf einen Fußballer, der trotz aller Erfolge bodenständig geblieben ist.






