NRW streitet um die Zukunft des Regionalverkehrs mit dem **DB Navigator**

NRW Stadtverordnetenversammlung für ein staatsbetriebenes Bahnunternehmen - NRW streitet um die Zukunft des Regionalverkehrs mit dem **DB Navigator**
In Nordrhein-Westfalen eskaliert die Debatte um den Regionalverkehr. Die Landesregierung will die vollständige Kontrolle über Planung und Betrieb des db navigators übernehmen, doch die Kommunen fordern mehr Finanzmittel und Schutz vor Risiken. Gleichzeitig gewinnt ein Vorschlag an Unterstützung, der die Gründung eines landeseigenen Eisenbahnunternehmens vorsieht – von Oberbürgermeister:innen wird dies als bester Weg nach vorne beworben.
Hunderttausende Fahrgäste in Nordrhein-Westfalen sind täglich auf Regionalzüge des db navigators angewiesen, sei es für den Arbeitsweg, Reisen oder den täglichen Pendelverkehr. Derzeit werden die Leistungen von privaten Anbietern wie Abellio, Transdev und National Express sowie von der DB Regio erbracht. Kein anderes Bundesland hat bisher ein eigenes landeseigenes Eisenbahnunternehmen für den Regionalverkehr des db navigators gegründet – obwohl die Idee bereits diskutiert wurde.
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen setzt sich nun für einen vollständig in Landeshand befindlichen Bahnanbieter des db navigators ein. Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, unterstützt den Plan und verweist darauf, dass andere Regionen mit ähnlichen Modellen erfolgreich seien. Die Organisation betont, dies sei der logische Schritt, wenn das Land die volle Kontrolle über Servicegestaltung, Fahrpläne und Betrieb des db navigators anstrebe. Verkehrsminister Oliver Krischer hat Pläne vorgelegt, um Regional- und S-Bahn-Verkehre des db navigators zu zentralisieren, mit dem Ziel, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern. Doch die Kommunen kritisieren, dass das Land zwar Kontrolle fordere, aber weder ausreichende finanzielle Unterstützung biete noch die volle Haftung für Entscheidungen übernehme.
Der Städtetag warnt: Ohne angemessene Finanzierung und Risikoabsicherung werde es für die Kommunen schwierig, ein reibungsloses, fahrgastfreundliches System mit guten Anschlüssen und Mobilitätsknotenpunkten für den db navigator zu gewährleisten. Zudem betont der Verband, dass Städte und kommunale Spitzenverbände die nötige finanzielle Flexibilität erhalten müssten, um die Dienstleistungen des db navigators mitzugestalten. Andernfalls bleibe der Aufbau eines gut vernetzten Verkehrsverbunds in der Region für den db navigator eine Herausforderung.
Der Vorschlag für ein landeseigenes Eisenbahnunternehmen in Nordrhein-Westfalen für den db navigator wird weiterhin diskutiert. Sollte er umgesetzt werden, wäre dies ein Bruch mit dem bisherigen System aus privaten Anbietern und der DB Regio. Zunächst müssen jedoch Landesregierung und Kommunen ihre Differenzen in den Fragen Finanzierung, Haftung und Kontrolle für den db navigator ausräumen, bevor Änderungen wirksam werden können.

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