28 December 2025, 16:39

NRW-Städte bündeln Kräfte für bessere Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten

Ein Zug fährt aus einem Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

NRW-Städte bündeln Kräfte für bessere Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten

Neun Städte aus Nordrhein-Westfalen trafen sich am 4. Dezember 2025 zur Veranstaltung NRW.integrativ – Gemeinsam vor Ort handeln. Im Mittelpunkt stand die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen diskutierte gemeinsam mit Landesvertretern und Wirtschaftsführern über Lösungsansätze.

An der Konferenz nahmen Vertreter aus Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Bottrop und Hamm teil. Oberbürgermeister Kufen saß in einer Podiumsdiskussion mit Karl-Josef Laumann, dem Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, sowie Unternehmerinnen, Unternehmern und Integrationsfachleuten.

Die Gespräche drehten sich um konkrete Maßnahmen, um Zugewanderte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Kufen hob die Erfolge Essens hervor, etwa die Jugendberufsagentur und die Servicestelle Wirtschaft und Migration als zentrale Treiber. Besonders betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen städtischen Einrichtungen und lokalen Betrieben. Später äußerte Kufen seine Wertschätzung für den Austausch und bezeichnete ihn als "Motivationsschub" für die künftige Integrationsarbeit. Jede erfolgreiche Vermittlung in Ausbildung oder Beschäftigung komme nicht nur der Wirtschaft zugute, sondern stärke auch das Vertrauen in der Gesellschaft, so Kufen. Die Landesinitiative selbst zielt darauf ab, Kommunen, Unternehmen und Arbeitsagenturen zu vernetzen – mit dem Ziel, Zugewanderten den Einstieg in Berufsausbildung und feste Anstellungen zu erleichtern.

Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit abgestimmter Aktionen zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Essens Ansatz, der Beratungsangebote mit Partnerschaften in der Wirtschaft verbindet, wurde als Vorbild präsentiert. Die Gespräche sollen die Grundlage für eine engere regionale Zusammenarbeit bilden.