NRW setzt 2,8 Millionen Euro für KI-gestütztes Hochwasserfrühwarnsystem ein
Ella KrausNRW setzt 2,8 Millionen Euro für KI-gestütztes Hochwasserfrühwarnsystem ein
Nordrhein-Westfalen investiert 2,8 Millionen Euro in neues Hochwassersystem im Bergischen Land
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 2,8 Millionen Euro für ein neues Hochwasserfrühwarnsystem im Bergischen Land bereit. Das unter dem Namen Hochwasserschutzsystem 4.0 bekannte Projekt soll Wasserstände und Überflutungsrisiken präziser vorhersagen als bestehende Systeme. Es ist Teil der Leitprojekt-Initiative der KI-Kompetenzplattform des Landes, KI.NRW.
Der Wupperverband erhält 1,58 Millionen Euro der Fördersumme, um Forschungspersonal und Infrastruktur – darunter Sensoren – zu finanzieren. An dem Vorhaben beteiligt sind lokale Partner wie die Heinz Berger Maschinenfabrik, die Bergische Universität Wuppertal, die Bergische Entwicklungsagentur, die Wuppertaler Stadtwerke sowie die Industrie- und Handelskammer Bergisches Land.
Das System nutzt datenbasierte Prognosen, um regionale Wasserstände und Hochwasserrisiken in Echtzeit zu bewerten. Dabei fließen aktuelle Wetterdaten und Umweltfaktoren ein. Nach der Inbetriebnahme im Bergischen Land soll die Technologie auf weitere Regionen Nordrhein-Westfalens ausgeweitet werden.
Gefährdete Unternehmen erhalten über eine spezielle App des Wupperverbands Echtzeit-Updates, Vorhersagen und Warnmeldungen. Das Projektteam arbeitet zudem mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) sowie anderen Regionen im Land zusammen.
Das neue System soll drohende Überschwemmungen früher erkennen als bisherige Warnmethoden – und so Leben retten sowie Schäden an Flüssen mindern. Die Initiative verbindet KI-Technologie mit lokalem Fachwissen, um die Hochwasservorsorge in der gesamten Region zu verbessern.
