10 June 2026, 16:15

NRW-Schwimmbäder verfallen: JFW warnt vor Sicherheitsrisiko für Kinder

Schwimmbad oder Schwimmbehälter? - JUNGE FREIE WÄHLER fordern Investitionen in lokale Infrastruktur

NRW-Schwimmbäder verfallen: JFW warnt vor Sicherheitsrisiko für Kinder

Schwimmbäder in Nordrhein-Westfalen in desolatem Zustand – JUNGE FREIE WÄHLER fordern mehr Investitionen

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Viele Schwimmbäder in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind in einem schlechten Zustand und müssen dauerhaft geschlossen werden. Die JUNGEN FREIEN WÄHLER (JFW) NRW kritisieren die unzureichende Finanzierung der kommunalen Infrastruktur. Fast ein Fünftel der Grundschulkinder in der Region kann nicht schwimmen – ein alarmierendes Sicherheitsrisiko.

Allein 2023 ertranken in Deutschland 378 Menschen, darunter 16 Kinder unter zehn Jahren und 29 Jugendliche zwischen elf und zwanzig. Mangelnde Selbsteinschätzung und zu wenige Schwimmkurse begünstigen solche Unfälle.

Die JFW NRW wirft sowohl der Bundes- als auch der Landesregierung vor, zu wenig Geld in heimische Einrichtungen zu investieren. Stattdessen gab die Bundesregierung 2020 rund 20 Millionen Euro für Fahrradwege in Peru aus. NRW hingegen unterhält lediglich fünf Mini-Schwimmbecken in Containerbauweise – für drei Millionen Euro.

Die Partei fordert, dass der Bund seine Investitionen auf die eigene Infrastruktur konzentriert. Gleichzeitig soll die Landesregierung bestehende Schwimmbäder sanieren und erhalten. Die aktuellen „Container-Schwimmbäder“ seien nur eine Notlösung, aber keine dauerhafte Antwort.

Nach Ansicht der JFW NRW könnten bessere Finanzmittel Schwimmbadschließungen verhindern und die Schwimmausbildung verbessern. Ohne Gegenmaßnahmen bleibe das Ertrinkungsrisiko hoch – und die Zahl der Nichtschwimmer unter Kindern ebenfalls. Der Appell zielt darauf ab, sowohl Sicherheitslücken als auch Infrastrukturdefizite zu beheben.

Quelle