NRW-Schulen wechseln wegen Glatteisgefahr zum Fernunterricht – doch ist das die beste Lösung?
NRW-Schulen wechseln wegen Glatteisgefahr zum Fernunterricht – doch ist das die beste Lösung?
Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen stellen am Montag, den 12. Januar 2026, auf Fernunterricht um – Grund ist das extreme Winterwetter. Die Entscheidung fällt nach Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Glatteis, das die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf rutschigen Wegen gefährdet. Auch andere Bundesländer haben aufgrund der frostigen Bedingungen ähnliche Schließungen angekündigt.
Das Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen unter der Leitung von Ministerin Dorothee Feller (CDU) bestätigte den Wechsel zu Online-Unterricht. Als Hauptgrund wurden die Unfallrisiken auf ungeräumten Straßen und Gehwegen genannt. Kritiker hingegen argumentieren, dass eine bessere Vorbereitung – etwa durch effizienteren Winterdienst oder sichere Schulwege – einen Präsenzunterricht ermöglicht hätte.
Eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigte, dass viele Schülerinnen und Schüler in unmittelbarer Nähe zu ihren Schulen wohnen, was darauf hindeutet, dass gut geräumte Wege die Gefahren verringern könnten. Einige fragen sich zudem, ob die Verbreitung von Mobiltelefonen, mit denen Kinder im Notfall Hilfe rufen können, die Dringlichkeit von Schulschließungen mindert. Gleichzeitig stellt die kurzfristige Umstellung auf Fernunterricht berufstätige Eltern vor große Herausforderungen, da sie spontan Betreuungslösungen finden müssen.
Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben jedoch gleichen Zugang zu digitalem Lernen. Unzuverlässige Internetverbindungen, laute Lernumgebungen zu Hause und fehlende elterliche Unterstützung könnten dazu führen, dass einige Kinder den Anschluss verlieren. Auch Lehrkräfte stehen vor der Aufgabe, ihren Unterricht kurzfristig für die digitale Vermittlung umzugestalten. Diese Probleme werfen Zweifel auf, ob Fernunterricht bei unerwarteten Störungen tatsächlich den Präsenzunterricht ersetzen kann.
Als alternative Lösung wird ein klassischer „Schneetag“ diskutiert – also ein kompletter Unterrichtsausfall ohne Online-Pflicht. Dies würde die mit dem Digitalunterricht verbundenen Schwierigkeiten vermeiden und verhindern, dass Schülerinnen und Schüler aufgrund technischer oder finanzieller Hürden zurückbleiben. Allerdings könnten auch infrastrukturelle Bedenken eine Rolle spielen, etwa die Frage, ob Kommunen über ausreichend Schneepflüge und Streumittel verfügen, um die Bedingungen zu bewältigen.
Die Schließungen betreffen tausende Familien, die sich kurzfristig auf Fernunterricht einstellen müssen. Zwar steht die Sicherheit an erster Stelle, doch bleibt umstritten, ob andere Maßnahmen – wie ein verbessertes Winterstraßenmanagement oder schlicht ein Schneetag – sinnvoller gewesen wären. Die Situation macht zudem einmal mehr die bestehenden Ungleichheiten beim Zugang zu digitaler Bildung in der Region deutlich.
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