NRW plant drittes Update des Landesentwicklungsplans für mehr Klimaneutralität
Lotta WagnerNRW plant drittes Update des Landesentwicklungsplans für mehr Klimaneutralität
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) hat den Entwurf für die dritte Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP) gebilligt. Die am 14. März 2025 vorgestellte Vorlage zielt darauf ab, die räumliche Planung des Landes mit den Zielen der Klimaneutralität in Einklang zu bringen. Bürgerinnen, Bürger und Interessenvertreter erhalten in Kürze die Möglichkeit, die geplanten Änderungen einzusehen und dazu Stellung zu nehmen.
Mit der Novelle soll der Umgang Nordrhein-Westfalens mit der Flächennutzung neu ausgerichtet werden, um die Vision eines klimaneutralen Industriestandorts zu unterstützen. Zwar gilt der Entwurf für das gesamte Landesgebiet, er ändert jedoch nur die textlichen Regelungen und Erläuterungen des bestehenden LEP. Zu den zentralen Zielen gehören der Ausbau des Klimaschutzes, die Anpassung an Umweltveränderungen sowie die Abwägung zwischen wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und wohnraumbezogenen Anforderungen einerseits und dem Naturschutz andererseits.
Vom 3. April 2025 bis zum 30. Juni 2025 liegen der Änderungsentwurf, die begleitenden Unterlagen und der Umweltbericht zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Die Dokumente sind über das Landesbeteiligungsportal abrufbar. Parallel hat die Landesregierung eine Anhörungsphase eröffnet, in der Feedback zu den geplanten Änderungen, der Begründung des Plans sowie der Umweltprüfung eingereicht werden kann.
Stellungnahmen können über das Portal oder per E-Mail an [email protected] übermittelt werden. Alle Beiträge fließen später in das formelle Verfahren zur Verabschiedung der Änderung ein. Weitere Informationen zur Beteiligung finden Interessierte im Ministerialblatt des Landes.
Die Konsultationsphase läuft bis Ende Juni 2025. Sämtliche Eingaben werden als Teil der offiziellen Unterlagen berücksichtigt, bevor die Änderung final beschlossen wird. Die Landesregierung beabsichtigt, das erhaltene Feedback zu nutzen, um die Herangehensweise des Plans an nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz weiter zu präzisieren.






