Münster und IHK stärken gemeinsam die Geoinformationstechnologie-Ausbildung
Sophia KellerMünster und IHK stärken gemeinsam die Geoinformationstechnologie-Ausbildung
Bezirksregierung Münster und IHK Nord Westfalen vertiefen Zusammenarbeit in der Berufsausbildung
Die Bezirksregierung Münster und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen intensivieren ihre Kooperation im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ziel der Partnerschaft ist es, die Ausbildung in der Geoinformationstechnologie zu stärken – einem Feld, das für den digitalen Fortschritt von zentraler Bedeutung ist. Ein gemeinsamer Prüfungsausschuss wird künftig die Abschlussprüfungen für Auszubildende in der Region überwachen.
Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker spielen eine Schlüsselrolle bei der Handhabung raumbezogener Daten. Sie erfassen, verarbeiten und visualisieren Informationen, die etwa für den Straßenbau oder die Stadtplanung unverzichtbar sind. Ihre Arbeit bildet die Grundlage für viele moderne Infrastrukturprojekte.
Die Bezirksregierung Münster ist für die Berufsausbildung im öffentlichen Sektor zuständig, während die IHK Nord Westfalen die Ausbildungsgänge in Handel und Industrie betreut. Gemeinsam haben sie nun einen gemeinsamen Prüfungsausschuss eingerichtet, um die Bewertungsstandards für alle Auszubildende im Regierungsbezirk Münster zu vereinheitlichen.
Der neue Ausschuss bündelt technische und personelle Ressourcen beider Institutionen und macht so getrennte Prüfungsgremien überflüssig. Seine Geschäftsstelle wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Der gemeinsame Prüfungsausschuss sorgt für einheitliche Bewertungsmaßstäbe in der gesamten Region und vereinfacht Abläufe durch die gemeinsame Nutzung bestehender Kapazitäten. Diese Zusammenarbeit stärkt die Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie und unterstützt so die digitale Transformation des Sektors.






