29 April 2026, 02:31

Müllwagenfahrer rammt nach Cannabiskonsum Hausmauer in Grevenbroich

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Bullen, der Fahrer überrennt oder in Gefahr bringt, umgeben von einer Gruppe von Menschen und mit beschreibendem Text.

Müllwagenfahrer rammt nach Cannabiskonsum Hausmauer in Grevenbroich

Ein 43-jähriger Mann aus Krefeld ist am Mittwochmorgen mit einem Müllwagen in eine Grundstücksmauer in Grevenbroich gefahren. Die Polizei geht davon aus, dass seine Fahruntüchtigkeit auf Cannabiskonsum vom Vorabend zurückzuführen ist. Die Beamten entnahmen eine Blutprobe und zogen ihm vor Ort sofort den Führerschein ein.

Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr in der Straße "An der Kreuzkaul". Der Fahrer streifte die Mauer eines Einfamilienhauses und verursachte sichtbare Schäden. Bei der Kontrolle fielen den Beamten seine geweiteten Pupillen und gerötete Augen auf.

Der Mann gab zu, etwa zwölf Stunden zuvor Cannabis konsumiert zu haben. Die Polizei warnt, dass berauschende Substanzen die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit noch lange nach dem Konsum beeinträchtigen können. Unfälle in Zusammenhang mit solcher Beeinträchtigung enden häufig mit schweren Verletzungen oder sogar Todesfällen.

Die Polizei des Rhein-Kreises Neuss betont, dass Autofahrer die Auswirkungen von Alkohol, Drogen oder bestimmten Medikamenten niemals unterschätzen dürfen. Sie appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich nur ans Steuer zu setzen, wenn sie vollkommen fahrtüchtig sind.

Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen. Dazu könnten der Entzug der Fahrerlaubnis, ein Bußgeld oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren gehören. Zudem muss er möglicherweise für die entstandenen Schäden finanziell aufkommen. Seine Kfz-Haftpflichtversicherung könnte Regressansprüche gegen ihn geltend machen, während seine Vollkaskoversicherung die Kosten für die Reparatur kürzen oder ganz verweigern könnte.

Der Fall zeigt die langanhaltenden Risiken des Fahrens unter Drogeneinfluss. Ein Bluttest wird klären, ob der Mann zum Zeitpunkt des Unfalls tatsächlich beeinträchtigt war. Bei einer Verurteilung drohen ihm der Führerscheinentzug sowie erhebliche finanzielle Strafen.

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