25 April 2026, 04:13

Mönchengladbachs flexibler Förderplan gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme

Whiteboard mit einer Brückenzeichnung und einem Diagramm der Nationalen STEM Open Educational Resource, einschließlich zugehöriger handgeschriebener Texte.

Mönchengladbachs flexibler Förderplan gibt Kindern und Jugendlichen eine Stimme

Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche

Mönchengladbach hat einen neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche eingeführt, der junge Menschen in zentralen Lebensbereichen unterstützen soll. Die Initiative wurde im Kuhle 8, einer Jugendwerkstatt, die bereits beim Übergang von der Schule in den Beruf hilft, vorgestellt. Anders als klassische Fördermodelle ist dieser Plan flexibel gestaltet und entstand in enger Abstimmung mit Kindern, Jugendhilfeeinrichtungen und lokalen Partnern.

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Der Förderplan ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen kommunalen Behörden, Jugendorganisationen und den jungen Menschen selbst. Statt starrer Budgets und fester Vorgaben ermöglicht er Anpassungen, sobald sich Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern. Ziel ist es, ein System zu schaffen, das sich an realen Herausforderungen orientiert – und nicht an starren Vorgaben.

Zu den Schwerpunkten gehört die Verbesserung des Übergangs von der Bildung in den Beruf, ein bekanntes Problem in Mönchengladbach. Zudem zielt der Plan darauf ab, Bildungslücken bei Kindern mit Migrationshintergrund zu schließen. Darüber hinaus liegen die Förderschwerpunkte auf sozialer Teilhabe, digitalen Kompetenzen und MINT-Bildung – Bereiche, die als entscheidend für die Zukunft gelten.

Geförderte Projekte müssen sich an diesen Themen ausrichten und gleichzeitig im Alltag junger Menschen verankert sein. Beteiligung steht im Mittelpunkt: Kinder und Jugendliche sollen mitbestimmen können, wie die Unterstützung gestaltet wird. Die Verantwortlichen wollen bis 2030 messbare Fortschritte erzielen – geleitet vom afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen", das die gesamte Philosophie des Plans prägt.

Die Initiative setzt klare Ziele, von besserer Berufsorientierung bis hin zu stärkeren Gemeinschaftsnetzwerken. Bis 2030 wird ihr Erfolg daran gemessen, wie sehr sie die Chancen junger Menschen in Mönchengladbach verbessert. Dank des flexiblen Aufbaus kann der Plan sich weiterentwickeln – im Einklang mit den Bedürfnissen derer, die er unterstützen soll.

Quelle