25 April 2026, 08:13

Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Kryptowährungen

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Kryptowährungen

Der Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in O.C., California, hat sich zu einem der lautstärksten Kritiker von Kryptowährungen entwickelt. In Auftritten im US-amerikanischen Fernsehen äußert er sich mittlerweile öffentlich gegen die Praktiken der Branche und fordert strengere Kontrollen. Seine Vorbehalte bleiben dabei nicht bloße Meinungsäußerung – er hat zudem einen Dokumentarfilm produziert, der die Schattenseiten des Sektors aufdeckt.

McKenzies Film Alle belügen dich wegen Geld untersucht die Folgen des Kollapses von Kryptoplattformen wie Celsius. Er zeigt, wie Opfer ihre Ersparnisse verloren, während Verantwortliche aus der Branche straffrei blieben. In Interviews bezeichnete er Bitcoin als einen Raum voller "Lügen, Fehlinformationen und Krimineller".

Seine Kritik geht noch weiter: Die Kryptowelt, so McKenzie, nutze gezielt junge Männer aus, indem sie deren Risikobereitschaft und gesellschaftlichen Druck ausbeute. Die Branche wehre sich gegen Regulierung und schiebe die Schuld stattdessen auf diejenigen ab, die Verluste erleiden. Der studierte Volkswirt verweist auf ein Interview mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried als Beleg für systematische Täuschung.

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Doch McKenzie begnügt sich nicht mit der Bloßstellung von Missständen – er kämpft für Gerechtigkeit. Er verlangt, dass Aufsichtsbehörden eingreifen, Straftäter zur Rechenschaft gezogen werden und Opfer Entschädigung erhalten. Seine Position ist klar: Vertrauen zwischen Menschen lasse sich nicht durch unkontrollierten Programmcode ersetzen.

Mit seinem Dokumentarfilm und seinen öffentlichen Stellungnahmen setzt McKenzie die Krypto-Branche unter Druck. Seine Forderungen nach Regulierung und Verantwortung gewinnen an Gewicht, während immer mehr Betroffene ihre Schicksale teilen. Ob seine Bemühungen tatsächlich zu politischen Veränderungen führen, bleibt abzuwarten.

Quelle