23 April 2026, 14:28

Messerangriff in Mescheder Obdachlosenheim: Hausmeister lebensgefährlich verletzt

Eine Gruppe von medizinischen Mitarbeitern in Masken, Kappen und Handschuhen führt einen Eingriff in einem Operationssaal durch, wobei auf der linken Seite der Text "USNS Mercy Directorate for Surgical Services" zu sehen ist.

Messerangriff in Mescheder Obdachlosenheim: Hausmeister lebensgefährlich verletzt

Schwerer Messerangriff in Obdachlosenunterkunft in Meschede

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In einer kommunalen Unterkunft an der Waldstraße in Meschede hat sich ein schwerer Messerangriff ereignet. Ein 67-jähriger Hausmeister wurde mit einem Küchenmesser attackiert und befindet sich nach einer Notoperation weiterhin in lebensgefährlichem Zustand. Die Polizei nahm einen 36-jährigen türkischen Staatsbürger im Zusammenhang mit dem Vorfall fest.

Der Angriff ereignete sich innerhalb der Einrichtung, in der das Opfer, ein nordmazedonischer Staatsangehöriger, als Hausmeister tätig war. Der Tatverdächtige, ebenfalls Bewohner der Unterkunft, wurde unmittelbar am Tatort vorläufig festgenommen. Die Behörden bestätigten, dass es bisher keine Hinweise auf ein rassistisches oder politisches Motiv für die Tat gibt.

Der Verletzte wurde notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht und unterzog sich einer dringenden Operation. Sein Zustand bleibt kritisch. Unterdessen soll der Beschuldigte noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen der Polizei zu den genauen Umständen des Vorfalls laufen noch. Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Für Medienanfragen steht die Kreispolizeibehörde Hochsauerland zur Verfügung. Benedikt Teutenberg, der zuständige Ansprechpartner, ist unter der Rufnummer +49 291 9020 1140 erreichbar. Der weitere Verlauf der Ermittlungen hängt vom Ergebnis der richterlichen Verhandlung sowie vom gesundheitlichen Zustand des Opfers ab.

Quelle