Langenfelds neue Feuerwehrwache Nord startet mit moderner Infrastruktur in den Einsatzbetrieb
Ella KrausLangenfelds neue Feuerwehrwache Nord startet mit moderner Infrastruktur in den Einsatzbetrieb
Die neue Feuerwehrwache Nord in Langenfeld hat offiziell ihre Türen an der Haus Gravener Straße geöffnet. Trotz unerwarteter Herausforderungen während der Bauphase bietet die moderne Einrichtung nun verbesserte Bedingungen für die freiwilligen Feuerwehrleute und den Einsatzbetrieb.
Bürgermeister Frank Schneider übergab bei einer Feierstunde, an der lokale Amtsträger und Ehrenamtliche teilnahmen, symbolisch die Schlüssel an den Löschzug 2.
Die Wache ersetzt die bisherigen Standorte der Wehr in Richrath und Wiescheid, die nun zum Löschzug 2 Richrath-Wiescheid zusammengefasst wurden. Das Gebäude ist für zwei Gruppen ausgelegt, lässt sich aber aufgrund steigender Mitgliederzahlen auf bis zu 100 Freiwillige erweitern. Das 10,8-Millionen-Euro-Projekt blieb dabei im vorgesehenen städtischen Budgetrahmen.
Die Anlage gliedert sich in zwei Hauptbereiche: einen sozialen und administrativen Trakt sowie eine Fahrzeughalle mit fünf großen Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge und zwei umfunktionierbaren Lagerflächen. Im Ernstfall erreichen die Einsatzkräfte die Wache über zwei Zufahrtswege und folgen einem strukturierten Alarmierungsablauf. Nachhaltigkeit und Sicherheit prägten die Planung – mit Schallschutzmaßnahmen, Brandschutzvorkehrungen und Arbeitssicherheitsstandards. Ein separates Notstromaggregat sorgt dafür, dass die Wache auch bei Stromausfällen betriebsbereit bleibt und kritische Funktionen in Notlagen aufrechterhalten werden können.
Die neue Feuerwehrwache stärkt die Einsatzfähigkeit Langenfelds mit moderner Infrastruktur und erweiterter Kapazität. Durch ihr flexibles Design und die redundanten Systeme gewährleistet sie zuverlässige Abläufe – sowohl bei der Brandbekämpfung als auch bei technischen Hilfeleistungen.