03 May 2026, 00:19

KSI in der Kritik: Alter Witz über Gewalt gegen Schwangere sorgt für Empörung

Drei schwangere Frauen, die strahlen und lächeln, mit einer, die ein Baby hält, vor einem hellen weißen Hintergrund.

KSI in der Kritik: Alter Witz über Gewalt gegen Schwangere sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach wiederaufgetauchtem Witz über Gewalt gegen Schwangere in die Kritik

Häusliche-Gewalt-Aktivist:innen üben scharfe Kritik an dem YouTuber und „Britain’s Got Talent“-Juror KSI wegen eines alten, nun wieder aufgekommenen „Scherzes“ über Gewalt gegen schwangere Frauen. Die umstrittene Äußerung, die in einem YouTube-Video aus dem Jahr 2017 fiel, wirft erneut Fragen zu seinen früheren Aussagen auf. Das Video wurde zwar später gelöscht, doch der Ausschnitt zirkuliert weiterhin im Netz.

In der inzwischen entfernten Aufnahme erklärt KSI – mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji – seiner Mutter, er würde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau mit seinem Kind schwanger würde. Seine Mutter hatte ihn zuvor zur Verhütung gemahnt, woraufhin er mit der gewalttätigen Bemerkung reagierte. Eine Person aus seinem Umfeld behauptet, der YouTuber bereue die Aussage heute „zutiefst“ und räume ein, sie sei „dumm und falsch“ gewesen.

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Der Vorfall reiht sich in eine Serie früherer Kontroversen um KSI ein. 2023 kündigte er eine Pause von sozialen Medien an, nachdem er für einen rassistischen Witz in einem Parodie-Video heftig kritisiert worden war. Bevor er seine Fernsehkarriere startete, wurde er als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt.

Die britische Organisation Women’s Aid verurteilte die Äußerung scharf und betonte, dass solche „Witze“ Gewalt verharmlosen würden. Studien zeigen, dass schwangere Frauen einem erhöhten Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Aktivist:innen argumentieren, dass die Verharmlosung des Themas die Bekämpfung des Problems erschwere.

Der wiederaufgetauchte Clip hat eine neue Welle der Kritik an KSIs früherem Verhalten ausgelöst. Organisationen, die sich gegen häusliche Gewalt engagieren, warnen, dass derartige Aussagen Bemühungen untergraben, Missbrauch zu bekämpfen. Das Video bleibt zwar offline, doch die Debatte unterstreicht die anhaltende Prüfung seiner öffentlichen Aussagen.

Quelle