05 June 2026, 14:08

Kreis Unna und Selm kämpfen gegen gefährliche Rad-Geisterfahrer mit neuer Initiative

POL-UN: Selm - Aktion gegen 'Geisterradler' - Deutliche Zeichen für mehr Verkehrssicherheit

Kreis Unna und Selm kämpfen gegen gefährliche Rad-Geisterfahrer mit neuer Initiative

Kreis Unna und Selm starten neue Verkehrssicherheitsinitiative gegen gefährliches Radfahren

Der Kreis Unna, die Stadt Selm und die örtliche Polizei haben eine neue Kampagne zur Verkehrssicherheit ins Leben gerufen, um das gefährliche Falschfahren von Radfahrern – umgangssprachlich auch „Geisterfahrer“ genannt – einzudämmen. Die am 12. Mai 2025 gestartete Aktion konzentriert sich auf die Verringerung von Unfällen, die durch Radfahrer verursacht werden, die gegen die Fahrtrichtung unterwegs sind. Als erste Maßnahme wurden an zwei besonders gefährdeten Kreisverkehren in Selm Warnmarkierungen aufgebracht, um das Bewusstsein für die Verkehrsvorschriften zu schärfen und deren Einhaltung zu verbessern.

Das Projekt wird von der Verkehrssicherheitskommission des Kreises Unna geleitet und ist Teil eines umfassenden Plans zur Steigerung der Sicherheit in der gesamten Region. Zum Auftakt brachte Landrat Mario Löhr die Warnmarkierungen persönlich an den ausgewählten Standorten an. Dazu zählen die Kreisverkehre an den Einmündungen Beifang / Botzlarstraße / B236 sowie Sandforter Weg / Ludgeristraße / B236 – beides bekannte Unfallschwerpunkte im Radverkehr.

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An der Aktion beteiligten sich Vertreter der Kreispolizeibehörde Unna, darunter Polizeidirektorin Petra Hölsch und Polizeidirektorin Ina Sickmann. Begleitet wurden sie von Christoph Funke, Leiter des Verkehrsdezernats des Kreises, sowie Jan Schimmelpfennig von der Stadtverwaltung Selm. Die Markierungen sollen Radfahrer an die korrekte Spurbenutzung erinnern und rücksichtsloses Verhalten entmutigen.

Im Fokus der Initiative stehen insbesondere Radfahrer, die entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind – ein Verhalten, das das Risiko von Zusammenstößen deutlich erhöht. Durch die sichtbare Warnung erhoffen sich die Behörden eine Reduzierung der Unfälle und eine Förderung sicherer Fahrgewohnheiten in der Region.

Die neuen Markierungen dienen als direkte Erinnerung an die Verkehrsvorschriften an zwei neuralgischen Punkten. Langfristiges Ziel ist es, die Unfallzahlen zu senken und die Verkehrssicherheit im Kreis Unna insgesamt zu verbessern. Weitere Maßnahmen könnten im Rahmen der laufenden Strategie zum Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer folgen.

Quelle