31 May 2026, 18:12

Junge Union Solingen fordert schnelle Lösungen für dringend benötigten Studentenwohnraum

JU Solingen fordert mehr Unterstützung für studentisches Wohnen

Junge Union Solingen fordert schnelle Lösungen für dringend benötigten Studentenwohnraum

Junge Union Solingen drängt auf schnelle Lösungen für Studentenwohnungen

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Die Junge Union (JU) in Solingen fordert dringendes Handeln bei der Schaffung von Studentenwohnraum. Die Organisation kritisiert, dass die Stadt trotz der wirtschaftlichen Vorteile, die Studierende für die Region bringen könnten, keine klare Strategie für ihre Unterbringung habe. Zu den Vorschlägen gehören die Umnutzung leerstehender Gebäude sowie die Einrichtung einer speziellen Arbeitsgruppe, die sich dem Thema widmet.

Fynn Ringwelski, Vorsitzender der Jungen Union Solingen, wies auf die aktuellen Defizite der Stadt hin. Er betonte, dass Solingen zwar Studierende beherberge, diese jedoch ohne gezielte Förderung mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert seien. Gleichzeitig unterstrich er die Vorteile, die eine stärkere Ansiedlung von Studierenden mit sich bringe – etwa eine Belebung der lokalen Wirtschaft und bessere Zukunftsperspektiven für junge Talente.

Julia Kalem, Beisitzerin im JU-Vorstand, nannte konkrete Standorte, die in Studentenwohnheimen umgewandelt werden könnten. Als Beispiele führte sie die ehemalige Obdachlosenunterkunft in der Focherstraße sowie das alte Sparkassengebäude an – beide Immobilien seien derzeit ungenutzt und böten großes Potenzial. Kalem plädierte zudem für eine ausgewogene Mischung verschiedener Wohnformen, um einseitige Entwicklungen zu vermeiden und lebendige, vielfältige Stadtteile zu erhalten.

Die Forderungen der JU gehen über die Umnutzung von Gebäuden hinaus: Gefordert wird eine kommunale Arbeitsgruppe mit klaren Zielen, um bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen. Die Organisation sicherte zu, eng mit Politik, Verwaltung und weiteren Akteuren zusammenzuarbeiten, um praktikable Lösungen zu erarbeiten. Ziel sei es, ein nachhaltiges städtisches Wachstum zu gestalten, das sowohl Studierenden als auch der gesamten Stadtbevölkerung zugutekommt.

Im Mittelpunkt der JU-Initiative stehen die Umwandlung leerstehender Immobilien in Studentenwohnungen sowie die Bildung einer speziellen Taskforce. Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie nicht nur die Wohnungsnot lindern, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Solingens stärken. Die Junge Union plant, sich aktiv für die Umsetzung dieser Veränderungen einzusetzen.

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