Grüne Woche in Berlin: Ein rasanter Eröffnungsumzug voller kulinarischer Überraschungen
Clara KrausTulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche in Berlin: Ein rasanter Eröffnungsumzug voller kulinarischer Überraschungen
Grüne Woche in Berlin startet mit rasantem Eröffnungsumzug
Pünktlich um 8:00 Uhr begann die Grüne Woche in Berlin ihren Eröffnungsumzug in der Halle Mecklenburg-Vorpommern. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig stellte die Teilnehmer vor, darunter Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, der zum ersten Mal bei der Veranstaltung dabei war. Das straffe Programm ließ an jedem Stand nur wenige Minuten für kurze Begrüßungen, einen Schluck und einen kleinen Snack, bevor es weiterging.
Der Rundgang dauerte dreieinhalb Stunden, mit kurzen, aber intensiven Aufenthalten an jedem Stand. Anfangs war das kulinarische Angebot noch überschaubar, später wurden die Gäste jedoch mit mehr Vielfalt verwöhnt: Die Ukraine servierte Sekt, Bulgarien bot Börek an, Tschechien zapfte Bier, und Polen verteilte Würstchen.
Am niederländischen Stand nahm Minister Rainer an einer besonderen Zeremonie teil. Statt zu trinken, taufte er eine neue Tulpe namens „Berliner Jubiläum“ – indem er sie mit Sekt übergoss. Estland präsentierte seine Küche mit offenen Sandwiches aus Elchfleisch und Roggenbrot. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft zeigte zwar Bio-Wurst, servierte sie aber nicht als Snack. Was Rainer am Stand Thüringens konkret aß oder trank, blieb der Öffentlichkeit verborgen.
Der schnelle Rundgang gab den Besuchern einen kurzen Einblick in internationale kulinarische Traditionen. Von Tulpentaufen bis zu Elch-Sandwiches hatte jeder Stand etwas Besonderes zu bieten. Nach einem langen Vormittag voller kurzer, aber lebhafter Begegnungen ging die Veranstaltung zu Ende.