26 April 2026, 14:21

Giga Storage übernimmt 350-MW-Batteriespeicher und dringt in Deutschland vor

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Giga Storage übernimmt 350-MW-Batteriespeicher und dringt in Deutschland vor

Giga Storage dringt mit Übernahme eines Großprojekts auf den deutschen Markt vor

Der niederländische Energiespeicheranbieter Giga Storage hat seinen Einstieg in den deutschen Markt mit der Übernahme eines bedeutenden Batteriespeicherprojekts vollzogen. Das Unternehmen erwarb die 350-Megawatt-Anlage "GIGA Albatross" für rund 300 Millionen Euro. Der Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der internationalen Expansionsstrategie des Konzerns.

Unterdessen fordert der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) klarere Regelungen zur Einspeisemanagement von Solarstrom im Rahmen des neuen Solarspitzen-Kappungsgesetzes.

Das "GIGA Albatross"-Projekt wurde ursprünglich von der auf großtechnische Batteriespeicher spezialisierten Firma Isenau Projects entwickelt. Giga Storage wird nun Entwicklungsfinanzierung, technisches Know-how und betriebliche Expertise einbringen, um das Vorhaben voranzutreiben. Nach Fertigstellung soll die Anlage durch Frequenzregelung und Entlastung lokaler Netzengpässe zur Netzstabilität beitragen.

Isenau Projects verfügt derzeit über eine deutsche Projektpipeline mit einer Kapazität von 1,7 Gigawatt. Die "GIGA Albatross"-Anlage soll 2028 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.

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In einer separaten Entwicklung veröffentlichte der ZVEH ein Positionspapier, das auf Unklarheiten im Solarspitzen-Kappungsgesetz hinweist. Das Dokument betont die dringende Notwendigkeit einer präziseren Regelung, wie künftig die Abregelung von Solarstrom unter dem neuen Gesetz gehandhabt wird.

Die Übernahme festigt die Präsenz von Giga Storage in Deutschland und treibt gleichzeitig ein zentrales Energiespeicherprojekt voran. Mit dem bereits laufenden Bau soll die Anlage bis 2028 die Netzzuverlässigkeit stärken. Die Forderung des ZVEH nach klareren Solarkraft-Regelungen spiegelt unterdessen die anhaltenden Bedenken der Branche zur Umsetzung des Solarspitzen-Kappungsgesetzes wider.

Quelle