Gericht kippt Regionalplan Ruhr: Rheinberg feiert Sieg gegen Kiesabbau
Sophia KellerGericht kippt Regionalplan Ruhr: Rheinberg feiert Sieg gegen Kiesabbau
Ein Gericht hat den Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Stadt Rheinberg hatte sich gemeinsam mit dem Kreis Wesel und anderen Kommunen der Region gegen die Ausweitung von Abgrabungsflächen im Niederrhein-Gebiet ausgesprochen.
Die Stadt Rheinberg begrüßte die Entscheidung. Bürgermeister Philipp Richter verwies auf die bereits jetzt erheblichen Belastungen durch Kies- und Sandabbau in der Region. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit einer ausgewogenen Planung, die die Interessen der Anwohner, den Natur- und Landschaftsschutz berücksichtigt.
Die Erweiterung der Abgrabungsflächen hatte erhebliche Schäden für Menschen und Umwelt verursacht. Rheinberg kündigte an, sich künftig aktiv in die regionale Planungsdebatte einzubringen. Der Kreis Wesel und weitere betroffene Kommunen werden das Urteil nun prüfen und mögliche Folgen analysieren.
Die schriftliche Begründung des Gerichts steht noch aus. Rheinberg bleibt jedoch entschlossen, sich in den anstehenden Planungsprozessen für lokale Belange einzusetzen. Mit dem Urteil wird der gesamte Regionalplan für ungültig erklärt. Rheinberg und seine Partner werden nun daran arbeiten, neue Vorschläge zu erarbeiten, die die Anliegen der Kommunen und den Umweltschutz berücksichtigen. Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt für die Planung in der Niederrhein-Region.






