02 May 2026, 18:23

Georg Baselitz – der kopfstehende Revolutionär der Kunst ist tot

Abstrakte Malerei von Paul Klee mit Kreisen in verschiedenen Größen und Farben auf einem weißen Hintergrund.

Georg Baselitz – der kopfstehende Revolutionär der Kunst ist tot

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Berühmt für seinen markanten neoexpressionistischen Stil, erlangte er Bekanntheit, indem er Motive in seinen Gemälden auf den Kopf stellte. Sein Einfluss auf die moderne Kunst bleibt weltweit anerkannt.

In Deutschland geboren, nahm Baselitz 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft an. Seine Karriere umfasste Jahrzehnte und prägte die zeitgenössische Malerei mit seinen rohen, expressiven Werken. Die charakteristische Technik des Künstlers – die Darstellung seiner Sujets kopfüber – stellte traditionelle Perspektiven infrage und wurde zu einem Markenzeichen seines Schaffens.

Nur wenige Wochen vor seinem Tod eröffnete er eine Ausstellung im Salzburger Museum der Moderne. Im Rahmen der Veranstaltung stiftete er eines seiner Werke der ständigen Sammlung des Museums. Zudem war eine weitere große Schau in Venedig, im Zusammenhang mit der dortigen Biennale, mit seiner Beteiligung geplant.

Baselitz stieg im späten 20. Jahrhundert als eine der zentralen Stimmen des Neoexpressionismus zu Ruhm auf. Seine oft fragmentarischen und intensiven Gemälde spiegelten die Umbrüche des Nachkriegseuropas wider. Weltweit zeigten Galerien seine Werke und festigten so seinen Ruf als ein die Kunst revolutionierender Künstler.

Sein Tod hinterlässt ein Erbe bahnbrechender Beiträge zur Malerei. Die letzten Ausstellungen in Salzburg und Venedig unterstreichen seine anhaltende Bedeutung. Museen und Sammler werden seinen unverwechselbaren künstlerischen Ansatz weiterhin bewahren und erforschen.

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