Freie Wähler NRW fordern radikale Reform der Erzieherausbildung mit Praxisbezug und besserer Bezahlung
Clara KrausFreie Wähler NRW fordern radikale Reform der Erzieherausbildung mit Praxisbezug und besserer Bezahlung
Die Freien Wähler Nordrhein-Westfalen (FREIE WÄHLER NRW) haben ein Reformpaket für die Ausbildung in der Kindertagesbetreuung vorgelegt. Die Vorschläge zielen darauf ab, die Qualität der frühkindlichen Bildung zu verbessern und den Fachkräftemangel im Bereich zu beheben.
Die Partei fordert, das bisherige schulbasierte Ausbildungsmodell für Erzieherinnen und Erzieher durch eine praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zu ersetzen. Damit sollen Fachkräfte besser auf die Herausforderungen des Berufsalltags vorbereitet werden. Zudem schlagen die Freien Wähler vor, das Studium der Kindheitspädagogik als verpflichtendes, vergütetes duales Studienmodell auszugestalten.
Um den Personalmangel zu bekämpfen, verlangt die Partei eine Mindestausbildungsquote von 25 Prozent, die an den Anteil qualifizierten Personals geknüpft ist. Gleichzeitig fordert sie eine deutliche Ausweitung der Ausbildungsplätze an öffentlichen und privaten Fachschulen für Sozialpädagogik. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Senkung der Betreuungsschlüssel, um wissenschaftlich empfohlene Standards zu erfüllen.
Als entscheidenden Schritt, um die Berufsausbildung attraktiver zu machen, heben die Freien Wähler eine leistungsorientierte Bezahlung hervor. Die Partei betont, dass diese Reformen notwendig seien, um ein nachhaltiges und hochwertiges Betreuungssystem zu schaffen.
Die geplanten Änderungen würden die Erzieherausbildung in Nordrhein-Westfalen grundlegend reformieren. Im Fokus stehen mehr Praxisbezug, bessere Bezahlung und optimierte Personalschlüssel. Damit sollen die Fachkräfte gestärkt und die Qualität der frühkindlichen Bildung gesteigert werden.






