10 June 2026, 16:15

Feuerwehr-Gewerkschaften wehren sich gegen höhere Altersgrenze in NRW

Verdi: "Finger weg von der Altersgrenze der Feuerwehren - Die 60 müssen bleiben!"

Feuerwehr-Gewerkschaften wehren sich gegen höhere Altersgrenze in NRW

Die Gewerkschaft ver.di in Nordrhein-Westfalen lehnt Pläne zur Anhebung des Rentenalters für Feuerwehrleute ab. Sie besteht darauf, die bestehende Altersgrenze von 60 Jahren beizubehalten. Die Gewerkschaft hat dafür landesweit breite Unterstützung unter den Feuerwehrkräften erhalten.

Im März reichten ver.di und die Komba-Gewerkschaft dem Landtag in Düsseldorf über 5.000 Unterschriften ein. In den Petitionen wurde gefordert, die Altersgrenze bei 60 Jahren zu belassen. Die Gewerkschaften argumentieren, dass eine Erhöhung weder die Einsatzfähigkeit sichere noch die Attraktivität des Berufs stärke.

Tjark Sauer, bei ver.di zuständiger Sekretär für den Feuerwehrbereich in NRW, warnte, ein höheres Rentenalter könnte potenzielle Nachwuchskräfte abschrecken. Zudem werde damit weder dem demografischen Wandel noch dem Personalmangel wirksam begegnet.

Trotz des Widerstands prüft das Innenministerium weiterhin einen Gesetzentwurf, der eine moderate Anhebung der Altersgrenze vorsieht. Ziel ist es, sich an die veränderte Altersstruktur der Belegschaften anzupassen und gleichzeitig die personelle Ausstattung der Feuerwehren zu gewährleisten.

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Die Gewerkschaften bleiben jedoch bei ihrer ablehnenden Haltung. Sie sind überzeugt, dass die Beibehaltung der 60-Jahre-Grenze sowohl für die Nachwuchsgewinnung als auch für die Integrität des Berufsstandes entscheidend ist. Der Landtag wird nun die vorgebrachten Argumente und Unterschriften der Gewerkschaften prüfen.

Quelle