FDP Solingen warnt: Schulschwimmen droht wegen fehlender Daten zu scheitern
Lotta WagnerFDP Solingen warnt: Schulschwimmen droht wegen fehlender Daten zu scheitern
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen hat Bedenken hinsichtlich des Schulschwimmunterrichts geäußert. Die Partei wirft der Stadtverwaltung vor, trotz mehrfacher Anfragen keine Schülerzahlen bereitgestellt zu haben. Durch diese Verzögerung drohen die Planungen für die Hallenbad-Belegungen im kommenden Schuljahr ins Stocken zu geraten.
Der Sportausschuss hatte die Schülerzahlen bis zum 15. März 2023 angefordert, um den benötigten Zeitrahmen für den Schwimmunterricht zu koordinieren. Die Stadtverwaltung behauptet, das Klingenbad biete bereits ausreichend Kapazitäten und Zeitslots für die Schulen. Diese Aussage wird jedoch von der Schwimmkoordinatorin der Schulen infrage gestellt.
Die FDP schlägt vor, das Familienbad Vogelsang mitzunutzen, um die Engpässe beim Schulschwimmen zu entlasten. Zudem fordert sie ein Monitoring-System, das die Auslastung der Bäder erfasst und nicht genutzte Zeiten umverteilt. Die Partei betont, wie dringend Solingens hohe Quote an Nichtschwimmern gesenkt werden muss – ein Problem, das sich durch die Pandemie-Beschränkungen weiter verschärft hat.
Die FDP kritisiert das Nichtstun der Verwaltung als Versagen demokratischer Steuerung und drängt nun die Schulbehörden und Badbetreiber, ohne weitere Verzögerung zusammenzuarbeiten. Die Belegungspläne für das nächste Schuljahr müssen bis Mai feststehen.
Ziel der FDP-Vorschläge ist es, jedem Kind in Solingen das Schwimmenlernen zu ermöglichen. Eine rechtzeitige Festlegung der Badzeiten bleibt entscheidend. Der Streit zeigt einmal mehr, wie notwendig eine bessere Abstimmung zwischen Schulen und Badbetreibern ist.






