Essen rüstet 14.000 Laternen auf LED um – und spart Millionen bei den Energiekosten
Ella KrausEssen rüstet 14.000 Laternen auf LED um – und spart Millionen bei den Energiekosten
Essen beschleunigt Umstellung auf LED-Straßenlaternen angesichts steigender Energiekosten
Die Stadt Essen treibt die Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung voran, um den steigenden Energiepreisen zu begegnen. Geplant ist die Nachrüstung von 14.000 Leuchten mit neuen LED-Modulen – ein Vorhaben, das rund 3,8 Millionen Euro kosten soll. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch eine Senkung des Stromverbrauchs und langfristig niedrigere Ausgaben.
Das Projekt umfasst 14.000 Laternen im gesamten Stadtgebiet. Jeder LED-Umrüstsatz schlägt mit 256 bis 271 Euro zu Buche, sodass sich die Gesamtkosten auf etwa 3,8 Millionen Euro belaufen. Die neuen Module erreichen zwar die gleiche Helligkeit wie die alten Leuchten, verbrauchen aber deutlich weniger Energie.
Laut Stadtverwaltung halten die LEDs etwa 20 Jahre und machen aufwendige Berechnungen der Lichtstärke überflüssig, was die Installation vereinfacht. Die Energieersparnis wird auf 41 Prozent geschätzt – der Verbrauch sinkt von 53 Watt auf etwa 12 Watt pro Leuchte.
Das Straßen- und Verkehrsamt strebt an, die Arbeiten innerhalb von 18 Monaten abzuschließen. Allerdings muss der Plan noch vom Essener Stadtrat genehmigt werden, der am 28. August darüber abstimmen soll. Das Straßennetz der Stadt umfasst über 55.000 Laternen, von denen bereits 36 Prozent auf LED-Technik umgestellt wurden.
Die stark gestiegenen Energiekosten, bedingt durch Russlands Krieg gegen die Ukraine, haben die Stadt zum beschleunigten Handeln veranlasst. Das Umrüstprogramm ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die Effizienz zu steigern und die kommunalen Ausgaben zu senken.
Bei einer Zustimmung des Rates könnte das Projekt den Stromverbrauch der Essener Straßenbeleuchtung fast halbieren. Zudem entfallen durch die lange Lebensdauer der LEDs häufige Lampenwechsel. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 vorgesehen – vorausgesetzt, der Rat stimmt zu und die Installation verläuft nach Plan.






