Elektrische Baumaschinen: Weniger Emissionen, mehr Effizienz – doch die Hürden bleiben
Elektrische Baumaschinen: Weniger Emissionen, mehr Effizienz – doch die Hürden bleiben
Eine neue Studie belegt, dass elektrische Baumaschinen Emissionen reduzieren, die Bedienung vereinfachen und die Wartungskosten senken. Die Erkenntnisse stammen aus dem Projekt "VoltaVia", einer Kooperation der RWTH Aachen mit Zeppelin Rental. Trotz dieser Vorteile bleiben hohe Anschaffungskosten und begrenzte Lademöglichkeiten zentrale Hindernisse für eine flächendeckende Einführung.
Das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanzierte Projekt "VoltaVia" untersuchte Möglichkeiten zur Elektrifizierung von Baustellen in der DACH-Region. Die Forscher entwickelten ein Energienachfragemodell, um den zukünftigen Strom- und Wasserstoffbedarf solcher Standorte vorherzusagen. Ihre Analyse ergab, dass die Elektrifizierung einer 16 Kilometer langen Baustrecke bis zu 960 Tonnen CO₂ einsparen könnte.
Getestet wurden verschiedene Stromversorgungslösungen, darunter Schnellladestationen am Straßenrand, mobile Batterieeinheiten und Wasserstoffgeneratoren. Während batteriebetriebene Maschinen voraussichtlich kurzfristig den Markt dominieren werden, könnten Wasserstofflösungen langfristig für größere Geräte an Bedeutung gewinnen. Viele dieselbetriebene Maschinen verfügen bereits über elektrische Alternativen oder befinden sich in der Prototypenphase. Prof. Dr. Christian Hopmann, Leiter des Bereichs Produktionstechnik für E-Mobilitätskomponenten an der RWTH Aachen, hat mit dem Projekt Innovationen in der nachhaltigen Batterieproduktion vorangetrieben. Achim Kampker, Geschäftsführer des PEM der RWTH, betonte das wirtschaftliche Potenzial für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Übernahme dieser Technologien.
Die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass elektrische Baumaschinen klare ökologische und betriebliche Vorteile bieten. Eine breitere Nutzung hängt jedoch davon ab, Kostenschranken zu überwinden und die Ladeinfrastruktur auszubauen. Zudem eröffnen die Erkenntnisse Möglichkeiten für weitere Forschungsförderung und Industriepartnerschaften im Bereich nachhaltiger Bautechnologien.
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