Dieter Hecking spricht über respektlosen Abschied beim VfL Bochum und seine ungewisse Zukunft
Sophia KellerHecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking spricht über respektlosen Abschied beim VfL Bochum und seine ungewisse Zukunft
Der ehemalige Trainer des Vfl Bochum, Dieter Hecking, hat sich offen über seinen Abschied und seine Zukunftspläne geäußert. Der 59-Jährige gab an, sich bei seiner Entlassung im September 2025 nicht respektiert gefühlt zu haben, da man ihm die Kündigung am Telefon und nicht persönlich mitgeteilt habe. Trotz dieser Erfahrung steht er einem Comeback als Trainer weiterhin aufgeschlossen gegenüber und beschreibt den Beruf als eine Art "Sucht". Heckings Abgang kam überraschend, da er davon ausging, dass der Vfl Bochum auf langfristige Stabilität setze. Er hinterfragte die Entscheidung der Vereinsführung und betonte, dass Kontinuität bisher ein zentraler Bestandteil der Club-Philosophie gewesen sei. Seit seinem Abschied hat sich die Mannschaft unter dem neuen Trainer Uwe Rösler jedoch verbessert und belegt aktuell den 10. Platz in der Liga. Auf die Frage nach künftigen Stationen schloss Hecking Engagements in Ländern wie Saudi-Arabien oder Dubai aus politischen Gründen aus. Stattdessen äußerte er den Wunsch, in deutschsprachigen oder englischsprachigen Umfeldern zu arbeiten. Zwar habe er kein konkretes Nationalteam im Blick, doch schloss er diese Option nicht vollständig aus – die Tür für eine mögliche Rückkehr an die Seitenlinie bleibt also offen. Wie es für Hecking weitergeht, ist noch ungewiss. Seine Äußerungen deuten jedoch darauf hin, dass er sich einen Wiedereinstieg ins Traineramt nicht ausschließt. Seine Fokussierung auf deutschsprachige oder englischsprachige Angebote grenzt die Möglichkeiten ein, während seine bisherigen Erfahrungen seine künftigen Entscheidungen prägen könnten. Derweil arbeitet der Vfl Bochum ohne ihn weiter am Neuaufbau.