13 June 2026, 02:17

DHL setzt auf HVO-Kraftstoff und spart tausende Tonnen CO₂ ein

DHL Supply Chain etabliert HVO-Betankung im Vereinigten Königreich

DHL setzt auf HVO-Kraftstoff und spart tausende Tonnen CO₂ ein

DHL baut den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe aus, um CO₂-Emissionen zu senken. Der Logistikkonzern plant, seinen Verbrauch an HVO-Kraftstoff (hydriertes Pflanzenöl) im Jahr 2024 auf über 24 Millionen Liter zu steigern. Diese Maßnahme ist Teil der „Green Transport Policy“ des Unternehmens und einer neuen Partnerschaft mit Jaguar Land Rover (JLR).

HVO wird aus Biomasse wie gebrauchten Speiseölen und Lebensmittelabfällen gewonnen und lässt sich ohne Leistungsverluste in bestehenden Motoren einsetzen. Durch den Umstieg auf HVO erhofft sich DHL eine Einsparung von bis zu 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Im Vergleich zu Diesel reduziert der Kraftstoff die CO₂-Emissionen um 80 bis 90 Prozent.

Ab dem kommenden Jahr wird DHL sein Tankstellennetz für HVO-Kraftstoff ausbauen, um die Umstellung zu beschleunigen. Dadurch können betriebliche Abläufe und die Kraftstoffleistung besser bewertet werden. Die Investition ist Teil einer größeren Initiative in Höhe von 200 Millionen Euro, mit der alternative Technologien gefördert werden sollen. Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren fast 300.000 Tonnen CO₂ einzusparen.

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Jaguar Land Rover hat seinen Vertrag mit DHL Supply Chain UK um drei Jahre verlängert – mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Vereinbarung wird die gesamte britische Kernflotte von JLR bis April 2024 auf alternative Kraftstoffe umgestellt. Dadurch sinken die CO₂-Emissionen des Automobilherstellers um 84 Prozent, was einer jährlichen Einsparung von über 8.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten entspricht.

DHLs Maßnahmen tragen maßgeblich dazu bei, die Emissionen sowohl im eigenen Betrieb als auch bei Partnern wie JLR deutlich zu reduzieren. Der Ausbau der HVO-Nutzung und die neue Infrastruktur stärken die langfristigen Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Der Logistiker setzt weiterhin auf saubere Alternativen, um seine Umweltbelastung zu verringern.

Quelle