CDU Solingen fordert Sofortmaßnahmen gegen Staus, Kita-Mangel und marode Infrastruktur
Sophia KellerCDU Solingen fordert Sofortmaßnahmen gegen Staus, Kita-Mangel und marode Infrastruktur
Die CDU-Fraktion in Solingen hat eine wachsende Liste lokaler Herausforderungen thematisiert. Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich täglich mit Frustrationen konfrontiert – von Verkehrsstaus bis hin zu maroder öffentlicher Infrastruktur. Die Partei fordert nun dringendes Handeln und mehr Transparenz bei der Verantwortungszuweisung seitens der Verwaltung.
Carsten Becker, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, nannte Staus als eine der Hauptquellen der Verärgerung. Um dem Problem zu begegnen, wird die CDU zusätzliche 200.000 Euro für die Planung von Verkehrsknotenpunkten an der Bonner Straße und am Dickenbusch bereitstellen. Die Entlastung des Verkehrs bleibt für die Fraktion eine Priorität.
Doch die Probleme gehen über den Verkehr hinaus: Schulen und Sporteinrichtungen sind in schlechtem Zustand, und es fehlen 900 Kita-Plätze. Familien kämpfen damit, Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen, während Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen stark überlastet sind.
Daniel Flemm, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, verwies auf die wachsende Unzufriedenheit unter den Bürgerinnen und Bürgern. Die Partei fordert zudem eine Reform der Stadtverwaltung, um diesen Missständen zu begegnen. Dazu gehört auch eine klare Abgrenzung der Aufgaben zwischen dem Wirtschaftsförderungsamt der Stadt und der Solinger Stadtentwicklungsgesellschaft. Zudem schlägt die CDU ein gemeinsames Raumkonzept für die Verwaltung und ihre nachgeordneten Behörden vor.
Mit der bevorstehenden Einführung des Haushalts 2024 will die Fraktion die Verwaltung in zentralen Bereichen in die Pflicht nehmen – etwa bei Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung und öffentliche Sicherheit. Gleichzeitig betont die CDU die Notwendigkeit stärkerer finanzieller Unterstützung durch Bund und Land, um lokale Initiativen zu stärken.
Die Sorgen der CDU umfassen Verkehr, Infrastruktur und soziale Dienstleistungen. Die Fraktion erwartet konkrete Maßnahmen, um diese Belastungen im kommenden Haushalt anzugehen. Ohne Gegensteuerung könnte sich der negative Trend bei alltagsrelevanten Problemen weiter verschärfen und den sozialen Zusammenhalt in Solingen zusätzlich belasten.






