CDU Solingen fordert faire Schulbau-Investitionen ohne politische Spielchen
Clara KrausCDU Solingen fordert faire Schulbau-Investitionen ohne politische Spielchen
Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat begrüßt die Verschiebung der Beratungen über Investitionen in den Schulbau. Diese Projekte waren nicht Teil des aktuellen Förderpakets in Höhe von 380 Millionen Euro. Die Partei besteht darauf, dass das Thema weiterhin höchste politische Priorität genießen muss.
Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, kritisierte Oberbürgermeister Tim Kurzbach dafür, dass dieser bei unpopulären Entscheidungen die Verantwortung auf die Verwaltung abwälze. Die Partei schlug zudem vor, weitere Gespräche zu vertagen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Torsten Küster, bildungspolitischer Sprecher der CDU, forderte eine zügige Auseinandersetzung mit zusätzlichen Schulbauprojekten. Er betonte, dass alle Schulen, die auf Investitionen warten, fair berücksichtigt werden müssten. Küster plädierte außerdem dafür, Vertreter von Eltern und Schülern in künftige Beratungen einzubeziehen.
Die CDU will verhindern, dass Schulen gegeneinander ausgespielt werden. Sie verlangt von Oberbürgermeister Kurzbach, sich direkt mit den Betroffenen von Förderentscheidungen auseinanderzusetzen. Die Partei erwartet, dass Stadtpolitiker und Schulvertreter gemeinsam die nächsten Schritte erarbeiten.
Die Position der CDU ist klar: Die Zukunft der Solinger Schulen muss mit denen entschieden werden, die unmittelbar betroffen sind. Die Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Bedürfnisse aller Schulen genau geprüft und ohne politische Einmischung angegangen werden. Jetzt sind sowohl schnelles Handeln als auch inklusive Gespräche gefragt.
