Brutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen eskaliert rassistisch
Clara KrausBrutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen eskaliert rassistisch
Am Donnerstagnachmittag (19. Juni) kam es am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen zu einer brutalen Attacke in einem Zug. Ein 42-jähriger Fahrgast griff während einer routinemäßigen Ticketkontrolle einen 31-jährigen Zugbegleiter an. Bei dem Vorfall wurden Personen verletzt, die Polizei ermittelt nun wegen des Angriffs.
Der Streit eskalierte, als der Zugbegleiter den Mann nach einem Fahrradticket fragte, das dieser trotz gültigem Deutschlandticket nicht vorweisen konnte. Statt kooperativ zu reagieren, wurde der Fahrgast aggressiv: Er beleidigte den Mitarbeiter rassistisch, riss ihm das Ticket aus der Hand und nahm eine drohende Haltung ein.
Die Situation spitzte sich weiter zu, als der Angreifer den Zugbegleiter mehrfach ins Gesicht schlug. Zudem biss er dem Opfer in den Arm und den Rücken. Gegen 14:15 Uhr alarmierte die Leitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei.
Als die Beamten eintrafen, befanden sich beide Männer noch im Zug. Die Ermittler sicherten Videoaufnahmen aus dem Wagen als Beweismaterial. Der verletzte Zugbegleiter erlitt mehrere Verletzungen und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren gegen den 42-jährigen Angreifer eingeleitet, der aus Gelsenkirchen stammt und die nigerianische Staatsbürgerschaft besitzt.
Der Zugbegleiter befindet sich nach dem Übergriff weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die Polizei wertet weiterhin die Beweise aus, darunter die Videoaufzeichnungen aus dem Zug. Die Ermittlungen werden über das weitere juristische Vorgehen gegen den Beschuldigten entscheiden.






