Betrügerische "Zensus 2023"-Briefen in NRW: So erkennen Sie die Fälschungen
Sophia KellerBetrügerische "Zensus 2023"-Briefen in NRW: So erkennen Sie die Fälschungen
Gefälschte Schreiben mit dem Logo „Zensus 2023“ in Nordrhein-Westfalen im Umlauf
Aktuell werden in Nordrhein-Westfalen betrügerische Briefe mit dem Aufdruck „Zensus 2023“ verbreitet. Darin werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen persönliche Daten abgefragt und bei Nichtbeantwortung Bußgelder angedroht. Das Statistische Landesamt hat bestätigt, dass diese Schreiben nicht von der Behörde stammen.
Die für die amtliche Statistik zuständige IT.NRW erhebt und veröffentlicht im Rahmen von rund 300 gesetzlich vorgeschriebenen Erhebungen verlässliche Daten. Doch ein „Zensus 2023“ findet nicht statt – der nächste offizielle Zensus ist erst für das Jahr 2031 geplant.
Echte Schreiben der IT.NRW enthalten stets vollständige Kontaktdaten. E-Mail-Adressen der Behörde enden auf „@it.nrw.de“. Bei Zweifeln an der Echtheit eines Schreibens können Empfänger sich direkt an die IT.NRW wenden, um die Herkunft zu prüfen.
Ausführliche Informationen zu Erhebungen und offiziellen Ergebnissen sind auf der Website des Statistischen Landesamts abrufbar. Die Behörde betont, dass die gefälschten „Zensus 2023“-Schreiben nicht von ihr versandt wurden.
Das Statistische Landesamt rät dringend, die falschen „Zensus 2023“-Briefen zu ignorieren. Empfänger sollten verdächtige Post vor einer Antwort stets auf ihre Echtheit überprüfen. Offizielle Kommunikation erfolgt immer nach den etablierten Standards der IT.NRW.






