13 June 2026, 20:13

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen mit neuem Vorkaufsrecht im Westlichen Industriegebiet

Stadt Bergisch Gladbach sichert Zugang zum Isover-Gelände

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen mit neuem Vorkaufsrecht im Westlichen Industriegebiet

Bergisch Gladbach plant neue Verordnung zur Sicherung von Gewerbeflächen im Westlichen Industriegebiet

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Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine neue Satzung vorgeschlagen, um Gewerbeflächen im Westlichen Industriegebiet langfristig zu sichern. Die Maßnahme würde der Kommune ein Vorkaufsrecht für ein 18,8 Hektar großes Areal einräumen – darunter auch das Gelände von Saint-Gobain Isover. Ziel der Verwaltung ist es, Arbeitsplätze zu erhalten und das wirtschaftliche Wachstum nachhaltig zu stärken.

Die geplante Verordnung betrifft Teile des Westlichen Industriegebiets zwischen der Innenstadt und Gronau. Dazu gehören das Isover-Werk, Flächen in der Nähe der Britannia Hütte sowie die Hermann-Löns-Straße. Die Stadt sieht darin eine vorsorgliche Maßnahme für den Fall, dass Saint-Gobain sich künftig aus dem Standort zurückzieht.

Laut Unternehmensangaben hat Saint-Gobain Isover derzeit keine Pläne, das Gelände zu veräußern, und investiert weiterhin in den Standort. Allerdings liegen Teile des 11 Hektar großen Areals brach oder werden nur unzureichend genutzt. Die Stadtverwaltung möchte sicherstellen, dass die Fläche langfristig für gewerbliche Ansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen verfügbar bleibt.

Das Gelände ist etwa halb so groß wie das Zanders-Areal und liegt zentral in Bergisch Gladbach. Durch das Vorkaufsrecht will die Stadt die ohnehin knappen Gewerbeflächen in der Innenstadt absichern und künftigen Engpässen vorbeugen.

Die Satzung würde es Bergisch Gladbach ermöglichen, das Saint-Gobain-Isover-Gelände bei Bedarf zu erwerben – etwa, um wichtige Wirtschaftsflächen für Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung zu erhalten. Der Vorschlag ist Teil einer umfassenderen Strategie, um Flächen für künftige Projekte zu sichern.

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